Samstag, 28. August 2010

Zwetschkenchutney

Und wieder was mit Zwetschken, weil unsere Bäume heuer so viel tragen:
Die Zutaten sind diesmal:

2,5 kg Zwetschken
1 kg 2:1 Gelierzucker
1/8 l Rotweinessig
3 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Chilli
1 Esslöffel Kreuzkümmel
1 Teelöffel zerstoßene Nelken
1 Teelöffel zerstoßener Koriander
3 Loorberblätter
2 Esslöffel zerstoßene Senfkörner

Zwetschken halbieren, entkernen, in Topf geben. Gelierzucker und Essig und Lorbeerblätter dazu und köcheln lassen. Knoblauchzehen hineinpressen. Gewürze dazugeben. Auf gewünschte Konsistenz reduzieren. In Gläser füllen.
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Freitag, 27. August 2010

Zwetschkenkürbishuhn

1kg Hühnerschnitzel
1l Wasser
1 Teelöffel Dinkelmehl
2 Esslöffel Öl
1 Becher Rahm
1 mittlerer Hokaidokürbis
25 große Zwetschken
½ Bund Jungzwiebel
3 Knoblauchzehen
1 kleine Karotte
1 kleine Zwiebel
Salz
Lavendel
Liebstöckel
Kümmel
Majoran
etwas Selleriegrün
etwas Petersilie
ein paar zerstoßene Senfkörner

Schnitzel in Streifen schneiden, Kürbis ebenfalls. In eine Pfanne geben, leicht anbraten, mit dem Wasser aufgießen und dünsten lassen. Die Karotte, die Zwiebel und die Knoblauchzehen fein hacken und dazu geben. Wenn das Ganze fast durch ist die Jungzwiebel samt Grün fein schneiden und dazu geben. Dann die Zwetschken halbieren und mit den Senfkörnern zufügen. Wenn alles gar ist den Rahm und das Mehl einrühren, Gewürze zufügen und noch einmal ganz kurz aufkochen lassen.

Mahlzeit.

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Dienstag, 24. August 2010

Von der Schwarz-Weiß-Philosophie


Immer wieder wird mir in letzter Zeit Licht gewünscht. So, als ob die Dunkelheit etwas böses, unerwünschtes ist. Weiß und hell = gut, dunkel und schwarz = böse. Wie viel Leid hat diese Philosophie, die unter anderem auch rassistisches Gedankengut nährt, schon auf unsere Welt gebracht.
Denk doch einmal nach. Was wären wir ohne die Dunkelheit? Wie würden wir es dann als Licht überhaupt erkennen? Alles wäre eintönig. Wie langweilig. Die Schattierungen machen das Leben erst interessant.
Licht und Dunkelheit gemeinsam - durch den Tag-Nacht-Wechsel unter anderem entstand das Leben.
Wir selbst kommen aus dem Dunkeln, aus der Dämmerung, die uns schützend umhüllt bis wir geboren werden. Nicht umsonst heißt es im Schutze der Dunkelheit. Und auch dann, wenn es so weit ist und wir als neues Wesen auf diese Erde kommen sind wir heilfroh, wenn wir nicht im gleißenden Licht landen. Einen sanft abgedunkelter Raum empfinden wir als angenehmes Willkommen, wenn wir zum ersten Mal in unserem Leben die Welt erblicken.
Die Nacht lässt uns zur Ruhe kommen. Sie schenkt uns Frieden, Erholung und Schlaf. Eine Phase der Entspannung ist angebrochen. Wie wichtig in einer schnelllebigen, von Stress erfüllten Zeit wie heute.
Vergessen wir nicht, wie schön es ist, in einer sternenklaren Nacht draußen zu sitzen und unsere Gedanken schweifen zu lassen. Und wie wir in diesem Moment die Unendlichkeit des Universums zu erahnen beginnen. Wie der Friede dann in unser Herz einkehrt und wir uns als Teil des großen Ganzen erkennen.


LICHT IST - DUNKELHEIT IST - LEBEN IST

GANZ UND GAR WERTFREI

WELCH GESCHENK AN UNS!

Wenn du mir etwas wünschen willst, dann wünsche mir bitte nicht nur Licht, wünsche mir bitte auch ein bisschen Dunkelheit!

Zwetschkensirup


Aus Zwetschken kann man kann alles mögliche machen, aber habt ihr mal Zwetschkensirup probiert? Hier ist unser Rezept:
2500g Zwetschken
2500g Zucker
Wasser
100g Zitronensäure

Zwetschken in einen großen Topf geben. Mit Wasser anfüllen, bis bedeckt. Zucker dazu geben. Aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen. Ich pürieren das Ganze dann mit dem Pürierstab und lasse es noch mal aufkochen. Dann wird die Zitronensäure eingerührt. In Flaschen abfüllen und fertig!
Nach dem Öffnen empfielt sich baldiger Verbrauch und kühle Lagerung.
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