Mittwoch, 29. September 2010

Nüsse, Nüsse und noch mehr Nüsse

Die Walnussernte hat begonnen. Aufsammeln, trocknen und dann wohin damit? Nun, wir hatten noch 10 Kübel vom letzten Jahr. Richtig gelagert halten die ja leicht so lange. Da unsere Mädels jetzt auch Geburtstag haben, können wir sie gut brauchen. Also los geht’s. Zwei volle Kübel aufschlagen und nach nachfolgendem Rezept Kuchen auf mehrere Blechen und auch in Muffinformen backen.

Rezept für große Burg (ca 1 Backblech groß und 25 cm hoch):

1 l Joghurt
4 Becher Mehl
4 Becher Zucker
8 Becher geriebene Nüsse,
2 Becher Öl
½ Becher echter Kakao
16 Eier
2 Päckchen Backpulver

Himbeermarmelade - natürlich selbst produziert
3 Zitronen
Staubzucker

Nachdem 3 Bleche und 12 Muffins fertig waren, wurde daraus eine Burg gebaut. Die Kuchen auf den Blechen in Streifen geschnitten und mit Himbeermarmelade im Legoverfahren (versetzte Bausteine, damit es besser hält)zu einer Mauer zusammengesetzt. Die Ecktürme bestanden aus Muffins. Dann hab ich die alten Gemäuer noch mit Zitronenglasur übergossen (Schneeeffekt) mit buntem Zuckerstreusel bestreut. Auf jeden Turm kam noch ein Fähnchen. Leider gibt’s kein Foto, ich hoffe, ihr könnt euch das Ergebnis vorstellen.

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Donnerstag, 23. September 2010

Zerkörperung

Akzeptieren eigener Grenzen Akzeptieren des Selbst
Das nicht leicht anzunehmen
Wenn der Geist weiter fliegt
Als des Körpers träge Last an die Erde bindet

Hetzt nach, erreichst nicht, zerbrichst in zwei Stücke
Entzweiung, deine Seele drängt hinaus

Verlässt kurz deinen Körper
Schwebst über dir und du erblickst dich selbst am Boden
Fluchtgedanken – doch wohin?

Groll steigt auf, Wut und Verzweiflung
Gelähmtes Ich von heute auf morgen
Gefesselt und geknickt
Wo liegt der Sinn?

So lange nicht Selbst und doch Du
Großer Geist befreie mich!

Zieht die Seele mit sich und überfliegen gemeinsam das Land
Au, Wald, Fluss, Felsen, Berge
Hinweg gleiten

Ruhe kehrt ein
Frieden in der Stille des Universum
Spüren des Herzschlags des Lebens

Der Mond steigt hoch am Horizont
Funken der Hoffnung beginnen zu sprühen

Aufrichten im eigenen Licht

Ja

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Mittwoch, 22. September 2010

Apfelernte und so weiter

So, jetzt haben wir September und die Äpfel auf und unter den Apfelbäumen schreien danach, geerntet zu werden. Ich hab unlängst mal spasshalber unsere fruchttragenden Bäume gezählt.
In Erntereihenfolge 1 Kirschen- und 2 Weichselbäume, 3 Marillenbäume, 5 Pfirsichbäume, 10 Pflaumen- und Zwetschkenbäume, 12 Birnbäume und 23 Apfelbäume. Dann sind da auch noch 3 Nussbäume, 1 Mispel und 1 Maulbeerbaum und 1 Edelkastanie nicht zu vergessen.
Na dann einmal zusammenzählen: 1+2+3+5+10+12+23+3 +1+1+1=? 62, richtig! Und das sind nur die Bäume.

Dann gibt’s da noch Brombeeren, Himbeeren, Loganbeeren, Heidelbeeren, Stachelbeeren, Ribisel in weiß, rot und schwarz, Jostabeeren, Holler und natürlich haben wir auch Erdbeeren. Aber noch nicht so viele. Letztes Jahr setzten wir auch einige Wildobststräucher und Bäume und heuer sollen dank dem niederösterreichischen Heckentag wieder ein paar dazukommen. Auch drei Haselnusssträucher gibt es seit dem letzten Jahr. Die besorgten wir, weil unsere vier wild aufgegangenen jeder immer nur 3-4 Nüsse tragen und unsere Kids lieben Haselnüsse. Auch Gojibeeren und Kamtschatkabeeren gibt es und noch so eine rankende Wunderbeere, deren Namen mir entfallen ist.

Wir sind folglich reich gesegnet mit Früchten. Teils noch von meinen Ahnen, teils durch unsere Pflanzensammelleidenschaft. Nichts macht uns mehr Spass wie von einem lebendigen Garten umgeben zu leben und zu sehen wie alles wächst und sprießt, so naturbelassen wie möglich. Ein bisserl einmischen tun wir uns natürlich schon. Allein durch das Heumähen für unsere vierbeinigen Freunde. Aber trotzdem sind wir hier so was wie eine Insel. Ein Naturzaubergartenparadies für Pflanzen und Tiere. Hier darf sein, was sein will. Für uns gibt es kein Unkraut in dem Sinn. Alles hat seine Berechtigung und darf sein. So dürfen unsere Kinder auch viele Tiere bei uns beobachten, die eigentlich hier schon länger verschwunden waren und wieder zurückgekehrt sind wie verschiedene Krötenarten, Ringelnattern, Singvögel wie zum Beispiel die Blaumeisen, verschiedenste Libellen, Eidechsen, Igeln und viele mehr bevölkern unseren Garten.

Aber jetzt zurück zum Thema: Apfelernte
Alle Äpfel außer die Winteräpfel sind jetzt abgeerntet und lagern in Kisten. In nächster Zeit werden wir diese verarbeiten. Wir haben Apfelringe geplant, weil die getrockneten Zwetschken, von denen ich auch Unmengen produziert habe, fast schon alle verputzt sind. Unglaublich, wie schnell das geht. Ansonsten möchten wir noch Saft durch Pressen und Dampfentsaften herstellen und natürlich auch sind auch noch welche zum normalen Verzehr geplant. Weiteres demnächst auf dieser Seite. :-)

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Mittwoch, 15. September 2010

Kräutersirup

Nachdem die Witterung uns heuer einige Streiche gespielt hat, wurde aus dem geplanten Kräutersirup eher ein Blütensirup. Wir schlenderten durch den Garten und pflückten die Pflanzen, zu denen es uns hinzog. Und so hatten wir dann folgendes in unserer Schüssel:

Ananasminze
Anisminzenblüten
Dost
Kapuzinerkresseblüten
rote Kleeblüten
Rosenblütenblätter
Sonnenblumenblütenblätter
Thymianzweige mit Blüten
Zitronenmelisse

Als unsere Schüssel voll war, ging es an die Zubereitung:
restliche Zutaten:

der Saft von 3 Zitronen
100g Zitronensäure
4l Wasser
4kg Zucker

Wie immer kochten wir vorher die Zuckerlösung. Die abgspülten Blüten legten wir in ein hohes Glas, übergossen sie mit der auf lauwarm abgekühlten Lösung und deckten das Gefäß mit einem Leinentuch ab. Das Ganze stand diesmal 3 Tage in der Sonne.
Dann haben wir das Gebräu durch ein Leinentuch gefiltert, auf gekocht, Zitronensäure hinzugefügt und in Flaschen abgefüllt. Es enstand ein zartrosafarbener Sirup.
Dieser ist inzwischen schon rege in Verwendung und schmeckt allen recht gut.

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