Donnerstag, 17. Februar 2011

Das Broooot

Hmmm. Ich muss euch - das muss unter uns bleiben bitte - sagen, meine Frau ist eine Zauberin oder Hexe, zumindest ausgesprochen vielseitig. "Warum das?" werdet ihr vielleicht fragen. Na ja, wir haben vor einiger Zeit Ciabatta gemacht (sehr köstlich muss ich euch sagen) und dabei ist etwas (mehr ;-)) Mehl übrig geblieben. Ok, was soll ich sagen. Sie, meine liebe Frau, sagt: "Ich mach jetzt ein Brot mit dem Mehl." Na gut, das ist ja weiters noch nicht so ergreifend weltbewegend, aber..... wir hatten noch keinen Sauerteig angesetzt und es war schon 22 Uhr, also mit kaufen in der Bäckerei war auch nichts. Sie hat sich kurzer Hand entschieden ein Hefebrot zu machen. Nun das ist auch nicht sooo besonders neu. Doch was sie dann zu einem Brot zusammen gemischt hatte, verblüffte mich. Nämlich Ciabattamehl (Vollkornweizenmehl), dann Paprikastreifen (?), Oliven, eine Handvoll Anis und natürlich Hefe, Wasser, Sonnenblumenöl und (klaro) etwas Salz. Dann wurde der entstandene Teig kräftig durchgeknetet (Hmmm ein sehr sinnliches Erlebnis für den Beobachter, mich...Entschuldigung meine Phantasie ging mir durch). Der geformte, fertige Rohling durfte noch etwas rasten, um dann, nach neuerlichem kneten (Ahhh....;-)), in den Herd geschoben zu werden. Gut mit Wasser bestreichen und mit Gefühl backen, zumindest Ulrike tut das.
Das Brot ist fertig....




Ich frage meine Liebe: "Ulrike, Schatz, warum hattest du denn diesen wunderbaren Impuls mit dem Brot?"
Sie sagt:"Mein Gedanke war weniger lebensmittelchemische Sachen zu machen, und die Zutaten habe ich gewählt, weil mir das sonst zu langeweilig gewesen wäre. Du weißt ja, ich liebe es zu experimentieren." Dabei blitzen ihr Augen schelmisch.
Die Brotverkostung war ein kleines Familienfest und dazu gab es sozusagen als Bonus noch eine Aufstrichspontankreation. Spezialliptauer alla Ulrike. Zutaten: 2 Topfen (natürlix), 1 kleine Zwiebel, 3 große Knoblauchzehen (wegen der Würze und wegen der Gesundheit ;-)), 4 Essiggurkerl, 1 roter spitzer Paprika, 1 EL Paprika edelsüss, 1 EL Kreuzkümmel (wegen der Geräuschdämpfung in der Nacht), 1 halber TL schwarzer Pfeffer/Chilli gemischt (wegen dem Feuer des Ehemanns ;-)), 1 Becher Rahm und etwas Salz.
Köstlich! Mir läuft während des Schreibens das Wasser im Mund zusammen.
Kleiner Extra Tipp: Ein Stück dieses Brotes + der Superaufstrich + oben drauf ein Blatt Salami = Feuerwerk der Sinne. Zur Abrundung habe ich ein achterl Uhudlerwein aus dem Burgenland getrunken.
Bon Appetti....
Allen hat es geschmeckt.-
Alles ist aufgegessen, leider, doch ich bin sicher, es gibt bald ein ähnliches Gaumenfeuerwerk......
So, und jetzt bin ich hungrig geworden.
Euch wünsche ich viel Lebensfreude und opulente Genüsse
Robert

http://www.use-roses.com

Sonntag, 6. Februar 2011

Backe, backe.....Fliesen

Unsere Toilettenrenovierung schreitet voran. Alle Fliesen sind nun abgeschlagen und die Fläche ist auch schon zum neuerlichen Verfliesen vorbereitet. Doch etwas fehlt noch.... die neuen Fliesen.

Ok, einen Teil machen wir mit einem Fliesenmosaik aus zerschlagenen Fliesen. Doch zusätzliche kreative Kacheln müssen her. Na gut, gesagt, getan.
Die halbe Familie macht sich dran und gestaltet unsere neuen Fliesen in Form von geformten
und verzierten Plättchen.

Das erste Ergebnis (vorm Brennen) sieht für mich ein bisschen wie Lebkuchen aus, doch seht selbst...

Jetzt müssen sei noch glasiert werden und dann können sie ihren Platz an der WC-Wand einnehmen.
Nicht jeder hat wohl so wie wir einen eigenen Brennofen zur Verfügung, doch denke ich, dass sich jemand mit einem solchen finden wird und dann könnt ihr eure eigene „Fliesenproduktion“ starten.

Es macht irre Spass sag ich euch.
Alles Liebe, Euer Robert

Samstag, 5. Februar 2011

Klorenovierung

Unser Klo ist seit Jahren eine Baustelle. Alte Fliesen, die im Zuge eines Thermeneinbaues halb abgeschlagen wurden, offene Wanddurchbrüche und Leitungen, die nicht in die Wand gelegt wurden und das Kanalrohr ist auch so "wunderhübsch". Ausserdem hat es sich zur Rumpel- und Besenkammer entwickelt.


Obendrein steht auch noch das Katzenklo so drinnen, dass man das viel zu kleine Handwaschbecken nicht ereicht.




Ich mag mir das nicht länger ansehen und so steht fest, dass da eine Renovierung anstehend ist.
Zuerst schlagen wir die - mein Mann, mein jüngerer Sohn und ich - die Fliesen ab.

Frau krempelt am nächsten Tag die Ärmel hoch und weiter gehts. Leitungstrassen stemmen, die vom Elektriker vorbereiteten Kabelschläuche eingipsen.


So zwischendurch noch Zierziegel anbringen und ein Tropfsteinartiges Gebilde gestalten.


Durchbrüche mit Ziegel füllen und dann noch die Wand verputzen.


Dann kommt Männchen und putzt den entstandenen Dreck weg während Frau sich erholen darf. :-)


Fortsetzung folgt...