Mittwoch, 28. März 2012

Eröffnung und Kreativmarkt

Am Sonntag ging nun unser erster selbst organisierter Event zu Ende. Zuerst hatten wir geplant „nur“ unsere Firmeneröffnung zu zelebrieren. 

Doch dann hatte meine Liebe plötzlich die Idee, wir könnten doch einen Kreativmarkt anhängen. Die Zeit war irre knapp: 3 Wochen vor Event - Beginn.
Es sollte auf jeden Fall im Naturambiente in unserm Garten starten. Da haben wir sicher Platz für bis zu 10 Aussteller. Wir hatten verschiedene Werbeaktivitäten gestartet, die letztlich alle einige Leute zum Event gebracht haben. Und dann haben wir uns noch auf schönes Wetter bestellen konzentriert. ;-)

Nun ja, und ich wurde kurzer Hand aufgefordert, alle uns bekannten kreativen Menschen (2 Hände voll) zu kontaktieren und für die Idee zu begeistern.

Zu guter Letzt waren es dann 3 zusätzliche Aussteller:
  • Gabi Mende (Gabi´s Seifenkistl) mit kreativen Seifenideen.
  • Renate Vouillarmet-Winkler mit Keramikkunst und einer Schleuderbilderstation für Kinder.
  • Last but not least Sigrid Fuchs mit Malerei und Wollkreationen wie auch selbst gesponnener Wolle und als Attraktion „Schauspinnen“.

Wir selbst stellten Bilder meiner Frau und unsere Keramikkunstwerke aus. Des weiteren habe ich mit Kinder getöpfert. Das Wetter an diesem Wochenende war traumhaft schön. Strahlend blauer Himmel und kein Wölkchen.

So konnten wir so einige nette Leute bei unserem Event begrüßen. Auch der Herr Bürgermeister und der geschäftsführende Gemeinderat waren unter unseren Gästen und labten sich an unserem kleinen Buffet, welches liebevoll von unserer ältesten Tochter - unsere Große zauberte traumhafte Muffins mit Creme und bunter Zuckerperlenverzierung - und unseren Mitausstellern bereit gestellt wurde.

Als Fazit bleibt zu sagen:  Wir haben viel gelernt und kennen etliche Gesetze jetzt in und auswendig.

Und so gehen wir ans Planen des nächsten Events, der im Sommer stattfinden wird.

Interessenten für den Event - wer sich als Aussteller bewerben möchte - kann dies unter http://www.use-roses.com/kontakt kundtun und wir werden dann die Details an euch versenden.

Für weitere Fotos darf ich euch auf unsere Homepage bitten:
Aktuelles & Angebote
Unsere aktuellen Veranstaltungen und unser Programm sind ebenfalls hier zu finden.

Dann bleibt uns nur noch, ein herzliches Danke an alle zu sagen.





Dienstag, 13. März 2012

Blüten und Früchte des Monats - März

März
  


Es ist immer noch Vorfrühling. Die Winterlinge verabschieden sich langsam, Krokusse haben ihre Blütenköpfchen geöffnet, die Primel erfreut unser Auge und blüht in unserem Garten in den verschiedensten Farbschattierungen von hellgelb bis dunkelpurpurn wild  in der Wiese. Auch ein paar kleine Sauerampferblattspitzen habe ich schon entdeckt. Wir haben vorsichtig mit den "Aufräumarbeiten" begonnen und schneiden die dürren Stauden zurück. Was nicht so ganz frostsicher ist, bleibt noch abgedeckt.




Die Taubnessel und die Gundelrebe lassen sich ebenfalls schon finden und dienen als Bereicherung in der Küche. Roh aufs Butterbrot gestreut oder auch in Suppe oder Salat schmecken sie hervorragend. Auch auf der Pizza haben sie bei uns schon Anwendung gefunden. 

Die Blätter der Primel können bis April in kleinen Mengen - Aufgrund des nicht mehr so häufigen wilden Vorkommens! - in den Salat wandern und ihre Blüten zieren als hübsche Farbtupfer diversen Nachspeisen und Salat.

Taubnessel


Noch ein paar Schönheiten von heute:


... Leberblümchen-  und Schneerosenknospen

Das schwach giftige Leberblümchen wurde traditionell aufgrund der Signaturenlehre bei Leberleiden und Gallenbeschwerden eingesetzt. In der Homöopathie findet es zusätzlich bei Bronchialbeschwerden Einsatz. Da es nicht mehr sehr häufig anzutreffen ist, belasse ich es jedoch dabei, mich an seinem Anblick zu erfreuen.


http://www.use-roses.com/

Montag, 12. März 2012

Ente gut, alles gut? - über Schnecken und Lösungsansätze

 2010 war ein Jahr  wie jedes andere auch davor. Fast. Wir säten wie immer unsere Gemüsesamen, sie keimten und junge Pflänzchen schauten aus dem gelockerten Erdreich hervor. Im Unterschied zu den Vorjahren jedoch hatten wir uns intensiv mit der Zusammensetzung von diversen Schneckenködern auseinandergesetzt und befunden, dass wir diese nicht mehr ausstreuen wollten. Der Versuch, eigene Schneckenbrühe anzusetzen und rund um die Beete zu gießen war wegen des ekligen Gestankes rasch wieder beendet worden. Ergebnis: hat zwar gewirkt, aber wir wollten uns auch nicht mehr dort aufhalten. Die Variante, Bleche aufzustellen ist für eine Anlage unserer Größe zu kostspielig und außerdem schien sie mir auch gefährlich. Wenn wir barfuss durch die Wiese laufen, so ist die Verletzungsgefahr einfach zu groß. Die Schneckenkornvariante ist zwar angeblich gut umweltverträglich, aber 100%ig überzeugt bin ich davon nicht geworden, dass sich diese Substanzen nur auf die Schnecken auswirken. Und wie sie auf andere Lebewesen dann wirkt, wenn sie die Kadaver von ihnen fressen, dass ist auch nicht beschrieben. Folglich beschränkten wir uns auf Absammeln und Entsorgen.
Und dann geschah es. Es regnete und regnete und regnete... . Eine wahre Schneckeninvasion machte sich breit. Jeden Tag sammelten wir mindestens einen ganzen Kübel voll und trotzdem vernichteten sie alle unsere jungen Pflänzchen. Aber nicht nur dass, auch etliche alt eingesessene Stauden und  Beerensträucher wurden komplett verputzt. 3x säten wir noch nach, und wieder war alles erfolgreich in ihrem Magen verschwunden.
Ab da stand es für uns fest: wir wollen uns Laufenten zulegen. Nicht auf Miete, denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das den Tieren gut tut. Nein, sie sollten einen fixen Platz in unserem Leben bekommen. Gesagt, getan. Ein Entenstall war rasch aus Recyclingmaterial und ein paar neuen Brettern zusammengebaut. Siehe: http://selbstversorgergarten.blogspot.com/2011/01/huhnervilla-und-entenheimen.html
Nach einer kleinen Internetrecherche fanden wir den Entenhalter unseres Vertrauens und schon fuhren wir nach Graz, um unsere 3 zukünftigen Mitbewohner abzuholen. Zu Hause inspizierten sie erst einmal ihr Schlafgehege und den Stall. Ungefähr eine Woche später hatten wir das Gefühl, dass sie sich ganz gut an uns gewöhnt hatten und ließen sie den ersten Großausflug machen. Stück für Stück eroberten sie den Garten. Wir stellten in 20m Abstand Wassergefäße für sie auf, welche sie dankbar annahmen. Das Wasserangebot ist, da sie es zum Schlucken ihrer Nahrung brauchen, ein wichtiger Bestandteil der Entenhaltung. Damit sie sich wirklich wohl fühlen können, haben wir ihnen auch ein paar Wasserbecken zum Schwimmen und Tauchen gegraben. Diese müssen natürlich auch gereinigt werden, da sie ziemlich schnell verschmutzt sind. Enten sind nämlich ziemliche Ferkel.
Nach eineinhalb Jahren Entenhaltung kommen wir nun zu folgendem Schluss:
Laufenten eignen sich bestens zur Schneckenabwehr. Allerdings sollte man sich gründlich überlegen, wie viele man sich zulegt und wie groß das Nahrungsangebot ist, dass man ihnen zu bieten hat. Sind nämlich alle Schnecken in ihrem Bauch verschwunden, dann sehen sie sich nach anderen Leckerbissen um und dann kann es durchaus sein, dass dann wieder das Gemüse daran glauben muss.
Bis letzten Sommer hatten wir drei auf unseren 4000m², welche sich eigentlich nur um die Schnecken gekümmert und Wiesenkräuter gezupft haben. Nur die Erdbeeren musste ich mit einem Netz abdecken. Salat und anderes Gemüse waren uninteressant für sie, da ein großes Angebot an Löwenzahn und anderen Wiesenkräutern vorhanden war. Dann aber kam ein Entchen aus Eigenbrut dazu und seit dieser kleine Frechdachs da war, wurde alles gekostet. Der Salatnachbau musste daran glauben - den werden wir in Zukunft wohl auch abdecken - und auch Blattkohl fand ihre Begeisterung, für den flogen sie sogar im Winter an den Stängeln hoch. Ebenso haben sie ihre Liebe zum Mangold entdeckt, den habe ich abdecken müssen sonst wäre er weg gewesen. Aber das alles erst wie gesagt seit unser Jungentchen auf der Welt ist. Seit dem gab es dann kaum noch Schnecken und andere Wiesenleckereien. Schlussfolgerung: 4 sind wahrscheinlich zu viele und sicher ist, das Jungtiere in ihrer Neugier einfach alles fressen, die Alten ziehen dann mit. Es sind sogar zwei Bilsenkrautpflanzen komplett in ihrem Magen verschwunden. So suchen wir jetzt für die Kleine ein gutes neues Zuhause. Der Erfahrung nach ändert sich nämlich ihr Verhalten nach der "Rüpelphase".

Zusammenfassend kommen wir zu folgendem Schluss:
Laufenten sind lustige, gesellige Tiere, die durchaus auch Anschluss an ihren Menschen finden können. Sie erhellen den trübsten Tag mit ihrem Geschnatter, helfen bei den verschiedensten Arbeiten als Bodentrupp mit und sind auch für Kinder als Lehrmeister zum Umgang mit Tieren geeignet, sind allerdings keine Streicheltiere. Diese Vögel haben sich auch als äußerst winterrobust erwiesen. Sie lieben es, im Schnee herumzuwatscheln. Nur über die zugefrorenen Wasserstellen waren sie nicht so erfreut, diese mussten wir öfters auftauen. Größtenteils sorgen sie selbst Tagsüber für ihr Futter. Nur am Abend (und natürlich im Winter) verlangen sie nach Körnern, was nicht zu überhören ist. Die Schneckenplage ist vollständig verschwunden, das Gemüse mußten wir aber teilweise schützen.
Eines gebe ich noch zu bedenken mit: Laufentenmädel sind ziemliche Schreihälse, die laut artikulieren, wenn sie irgendwo hinaus, hinein oder sonst irgendetwas von dir wollen wie zum Beispiel zusätzliches Futter. Anfangs waren sie sogar der Meinung, dass ich ihnen die Schnecken suchen sollte und ihnen zuwerfen. Also aufpassen, wer dann wen "erzieht" ;-)

http://www.use-roses.com/