Samstag, 29. September 2012

Geburtstagskekse

Eigentlich wollte ich eine Torte machen - Anlass dafür war der Geburtstag meiner Jüngsten, dann aber kam es wieder einmal anders. Die Enten sind schon seit Ende August im Eierstreik.

Und die Hühner?  Tja, die fühlten sich auch nicht mehr fürs Legen zuständig. So entstand die Idee, einfach stattdessen Kekse zu backen.

Folgende Zutaten verwendete ich:
1Pkg. weiche Butter mit
1/4kg Dinkelflocken mit
1 Teelöffel Rosmarin und
1/2 Teelöffel Zimt verrührt und ein paar Stunden stehen gelassen. Dann nahm ich die letzten
3 Eier und rührte sie dazu.

Eine Hand voll Zucker - allzu süß muss ja nicht sein,
4 große geriebene Äpfel,
Wasser, je zur Hälfte
Dinkelmehl und
Roggenmehl und noch ein paar gehackte Rosinen ergaben einen weichen, geschmeidigen Teig, aus dem ich kleine Kugeln formte, dies flach drückte und bei 200°C gebacken habe.

Lang haben die armen kleinen Dinger nicht überlebt. ;-)

Happy Birthday!

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Donnerstag, 27. September 2012

Was für ein Tag heute


Blick aus dem Küchenfenster

Manche Tage beginnen schon eigenartig. Heute Nacht wachte ich öfters vor Schmerzen auf, da ich mir den Hüftmuskel vor einiger Zeit gezerrt und gestern etwas - weil’s ja eh schon fast gut war - überbeansprucht habe.

In der Früh wachte ich auf und mein erster Blick wanderte auf den Wecker. Schreck lass nach, 8:31. Irgendjemand hatte meinen Wecker ausgeschaltet, der rote Punkt der zeigt, dass der Alarm aktiv ist, war verschwunden.

Ein Katzenattentat? Wie auch immer, ich sprang aus dem Bett und lief ins Zimmer meiner Tochter.

Blick aus der Haustür
Auch ihr Wecker hatte nicht geläutet, obendrein war er total verstellt. Na ja, dann rasch Entschuldigung schreiben, Jause machen und heulendes Kind zum Tor geleiten.

Juchhu, unser Hundi hatte diese Gelegenheit genutzt, den Biomüll ausgeleert, dessen Inhalt zerkaut und gleichmäßig auf den Teppichen verteilt. Ich lieeeebe ihn! Grrrrrrrr.

Gut, sauber machen ist angesagt. Bei der Gelegenheit reinigte ich gleich alle Böden und Teppiche im Haus und wusch nebenbei Wäsche und Geschirr.

Das gibt's doch nicht! Ich hatte gestern abend noch Paradeiser für das heutige Mittagessen im Garten gepflückt. Diese hatte nun in der Zwischenzeit zu Hälfte der Hund gefressen. Einfach nur mehr unglaublich.

Da ich nun schon etwas später dran war, ging ich in den Keller, Paradeispüree holen.

Natürlich musste es in der Zwischenzeit zu regnen beginnen, sodass die Wäsche, welche ich gestern mit meinem Mann gemeinsam noch zum Trocknen aufgehängt hatte, wieder feucht wurde.

Ach ja, wäre ja sonst auch zu langweilig gewesen. Also Wäsche runter und drinnen aufhängen, einheizen und neue Wäsche dazu hängen. Super, die Nudel hatten sich in der Zwischenzeit im Topf angelegt. Ich goss sie ab und platsch kam mir das Sieb aus, die Nudeln waren zur Hälfte in der Abwasch

Und dann habe ich beschlossen, dass es genug ist mit den Eigentümlichkeiten, Missgeschicken und Pannen. 

Damit dann heute doch noch etwas sinnvolles passiert, habe ich vorhin die vor ein paar Wochen angesetzte Holundermaische durch die Presstücher in der Presse abgeseiht und den Rest noch ausgepresst.

Den nun schon fast fertigen Holunderapfelwein habe ich durch ein Sieb in ein anderes Fass geleert.

Riechen tut das Gebräu jedenfalls fantastisch und ziemlich stark dürfte es auch sein. Ich glaub, ich bin schon nur vom Riechen leicht beschwipst. Mal sehen, was Männchen dazu sagt.

Der restliche Tag kann kommen!

Montag, 24. September 2012

Galeriestraße 21

Das war sie nun, die Galeriestraße 21 beim 14. Floridsdorfer Hauptstraßenfest, einem Event, dass von der Wirtschaft 21 und dem Künstlerverein "hinterm Leithaberg" organisiert wurde.








Ein Standplatz zwischen Zuckerwatte, Popcorn, Werkelmann und -frau und anderen Künstlern wurde uns zugeteilt.


















Der Wettergott meinte es auch ganz gut mit uns. Vormittags war es bewölkt und am Nachmittag kam die Sonne schön langsam hervor.

Nur in der letzten Stunde am Abend wurden wir etwas geduscht. Aber unter unserem Zelt war das nur halb so dramatisch.

Schlimmer traf es die Kollegen ohne Dach über dem Kopf. So wurden von manchen schon etwas früher "die Zelte abgebrochen".

Wieder einmal alte und neue Gesichter, nette Gespräche und reger Austausch zwischen uns und den anderen.

Überrascht war ich allerdings, als mich auf einmal eine frühere Lehrkraft meines jüngsten Sohnes an meinem Stand ansprach und sich herausstellte, dass sie auch eine der Ausstellerinnen war.

So lernt man eben immer wieder neue Seiten von Menschen kennen.

Die Lehrerin produziert hübschen Schmuck aus Verschiedenem, wie z.Bsp. Draht und Halbedelsteinen. Außerdem malt sich auch.

Toll, wie viele kreative Menschen uns umgeben!

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Donnerstag, 20. September 2012

Kunterbunte, abstrakt


geformte Eierbecher sind dieses Mal unter anderm aus dem Ofen in den Ausstellungsraum gewandert.


Die Herzschüssel ist ein wieder ein kleines Experiment mit Oxyden und Glas.

Der kleine Vogel ist während meiner Ausstellung in Puchberg am Schneeberg nebenbei entstanden.

Wenn mir etwas Zeit bleibt auf den Märkten und Ausstellungen, dann mache ich immer kleine Tiere und Perlen zur Entspannung.










Es ist ja etwas altbekanntes, das diese Tätigkeit wunderbar erdet und Ausgeglichenheit schafft.

Die Figuren sind dann gleichzeitig auch eine gute Anregung für's Kindertöpfern. Oft kommt ein Kind und fragt, ob ich ihm nicht zeigen kann, wie es ein bestimmtes Tier machen könnte. Das sind dann meistens Prämieren.

Mit ein bisschen Fantasie geht das aber ganz gut und es freut mich auch immer wieder, welche netten kleinen Anregungen ich dabei selbst bekomme. Richtige kleine kreative Keramikkunstwerke entstehen hier.

Auch ein paar kleine Schüsselchen mit Jing-Jang-Zeichen und verschiedene Anhänger habe ich diesmal wieder produziert.



Diesen Samstag werde ich dann mit diesen Stücken und etlichem Anderen inklusive ein paar meiner Bilder im 21. Bezirk in Wien bei Der Galeriestrasse 21, auf dem Floridsdorfer Hauptstraßenfest meine Werke präsentieren

Ich freue mich schon!

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Dienstag, 18. September 2012

Blüten und Früchte des Monats - September

Es herbstelt inzwischen gewaltig.

Die Wiese ist bis zum Mittag feucht und die Kürbisse leuchten aus der Wiese.

Ein kleiner Marienkäfer nützt die wärmenden Sonnenstrahlen und sonnt sich auf einem Fisolenblatt. Stangenbohnen hängen wie Weintrauben an den Ranken, welche sich bis zu 4,5 m hoch in den Birnbaum hineingeschlungen haben.

 Einige Apfelbäume sind schon abgeerntet, während sich bei den anderen ihre von den gelben, grünen und roten Früchten schwer beladenenÄste zu Boden biegen.

Sumach, Zinnien, und Astern in verschiedensten Schattierungen.

 Gezähmte Wildnis und buntes Farbenspiel.


 Mein Herz lacht vor Freude, wenn ich in den Garten gehe. :-)

 
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Mittwoch, 12. September 2012

Ein Traum von einem Gedicht

Da lese ich gerade gemütlich die Bezirkszeitung vorm schlafen Gehen und entdecke auf einmal eine mir sehr gut bekannte Blüte, wundere mich, sehe genauer hin und dann das:
 
... und er hat mir gar nichts erzählt gehabt. Jetzt freut er sich und ich mich natürlich auch. ♥♥♥ Das ganze Gedicht gibts hier zu lesen: http://www.meinbezirk.at/pottendorf/kultur/der-traum-d335304.html. Typisch Robert ...

Die Lilie kenn ich übrigens deshalb so genau, weil ich ihre Zwiebeln einmal von meiner Schwiegermama zum Geburtstag geschenkt bekam. Seit dem erfreut sie mich jedes Jahr. Ich liebe ihre Farbe! 

Dahinter steht unser alter Nussbaum und rechts daneben wächst Liebstöckel. Ich glaube, diese Gruppierung kommt nicht so häufig vor. ;-)

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Montag, 10. September 2012

Ein Stück Geschichte

wandelt sich demnächst und findet wieder Nutzen. Die alte Spinnerei in Pottendorf, welche 1801 gegründet wurde, bekommt neues Innenleben. Sie soll als Wohnhaus, neues Gemeindeamt, usw. ... dienen.

Näheres zur Geschichte gibt's hier:  http://de.wikipedia.org/wiki/Pottendorfer_Spinnerei

Am 1.September war nun die letzte Möglichkeit, sie noch einmal vor dem Umbau zu besichtigen. Und so nutzen wir diese Möglichkeit und schossen auch ein paar Fotos. Mich interessierte es aber mehr, die Stimmung, die von diesem Gebäude ausging, festzuhalten als allgemein übliche Erinnerungsfotos zu knipsen. Aber sieh selbst. ;-)

Mittwoch, 5. September 2012

Holla Holler!

Da ich in letzter Zeit ziemlich viel mit der Ernte beschäftigt bin, komme ich erst jetzt wieder mal zum Schreiben. Tja, so kann’s gehen im Selbstversorgerleben. Arbeit rund um die Uhr, auch am Wochenende.

Für letzten Donnerstag wurde ich von einem lieben bekannten Ehepaar mit meinen Kindern dazu eingeladen, Holler zu pflücken. So verbrachten wir einen sonnigen Vormittag im gleich benachbarten Burgenland. Mit der Unterstützung von allen hatten wir bald sechs Kübel voll geerntet. Die Hollerstauden sahen aber auch noch nachher so aus, als würde nichts fehlen, so voll behangen waren sie!

Zwischendurch fand ein netter kommunikativer Austausch statt. Mit einem herzlichen Dankeschön verabschiedeten wir uns. Ach ja, dass ich es nicht vergesse, geholt und gebracht wurden wir auch noch von den Lieben.

Zu Hause angelangt fingen wir mit der Verarbeitung an. Abrebeln, in einem 5l-Topf mit etwas Wasser, Zucker und Zitronensäure kurz aufkochen lassen wegen der Giftstoffe, zermantschen mit dem Erdäpfelstampfer, etwas abkühlen und ab damit ins Gärfass. Zu der ersten Portion mischte ich noch in eine in Scheiben geschnittene Ingwerwurzel und eine 500g-Packung ungeschwefelte Rosinen. Zum Schluss kam noch Reinhefe dazu, welche wir uns beim Gartenfachgeschäft Dehner besorgt hatten.

 Laut Literatur muss das Gemisch nun jeden Tag die nächsten 2-3 Wochen durchgemischt werden und soll so langsam vergären. Herauskommen sollte Wein mit portweinähnlichen Geschmack.

Ich bin gespannt. Das war zumindestens der ursprüngliche Plan. Beim Nachzählen der verwendeten Zuckerpackungen viel mir allerdings auf, dass da sich drei zusätzliche ins Fass geschlichen hatten. Tja, der Schulbeginnstress und die Vorarbeiten für unser Herbstprogramm haben sich so bemerkbar gemacht. ;-)

Plan B ist somit angefahren und ich fülle das Fass mit frisch gepressten Apfelsaft auf, um den Gärprozess in Gang zu setzen. Es bleibt spannend!

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