Dienstag, 25. Dezember 2012

Heute vor fünf Jahren

begegneten wir uns zum ersten Mal. Ein dreistündiger Spaziergang bei -20°C leitete unsere rein freundschaftliche Begegnung ein, anschließend gingen wir zum Aufwärmen in ein Irish Pub.

Dann nahm er seine Brille ab, es folgte ein kurzer Blick in die Augen und es war passiert. Die Liebe schoss wie ein Blitzschlag in uns ein. Um uns verschwand alles. Nur mehr er und ich.

Anlässlich dieses Ereignisses gingen wir heute wieder in der gleichen Gegend spazieren
Jedes Jahr ist dies ein neues Erlebnis. Vor zwei Jahren bekam ich Krickerl, letztes Jahr einen Gebissteil von Mutter Natur geschenkt.



Dieses Jahr fanden wir uns in einer wunderbaren Eiswelt wieder. Um uns herum saßen Krähen auf Weinstöcken.
  Dann ging's über eine Wiese hinauf auf einen Waldweg. Bis zum Boden herab bog die schwere Last des Eises die Bäume.

Drei wunderschöne Stunden streiften wir durch eine verzauberte Welt. Stellenweise streiften wir durch den Nebel, dann wieder glitzerte das Eis um uns in der Sonne.
 Am Boden waren bizarre Muster zu sehen. 
 
Zwerge gabs auch. :-D
Im Anschluss besuchten wir wieder unser Lokal, dass inzwischen eine Pizzeria geworden ist. Aber unseren Tisch gibt es noch.

So saßen wir wieder da und zelebrierten unseren Tag, den Tag, an dem unsere Liebe geboren wurde und die bis heute währt in einer Intensität, die ich bis dahin nie für möglich gehalten hätte.

Danke, mein Mann, für die vielen schönen Stunden und Tage, die inzwischen Jahre geworden sind!

Montag, 24. Dezember 2012

Weihnachten im Kreise meiner Lieben.




Die Großeltern, wir und meine vier Kinder kommen wieder einmal zusammen und versammelten sich heute mit uns um den Weihnachtsbaum.

Gemeinsames Essen und musizieren.Gittarenspiel, Trommelklang und Gesang. Laut, teilweise falsch, aber auf jeden Fall mit voller Begeisterung. Ein Miteinander mit viel Spass, Freude und viel Lachen.

Ein wirklich schöner Abend!

Sonntag, 23. Dezember 2012

Für Dich

Ich wünsch Dir Zeit in diesen rastlosen Tagen
Um ein bisschen zur Ruhe zu kommen

Um Dich selbst wieder zu finden
Und den Anderen neu zu entdecken

Ich wünsch Dir einen klaren Blick
Um zu sehen, was Dir gut tut

Um deinen Bedürfnissen nachzugehen
Und auch die der Anderen zu erkennen


Ich wünsche Dir ein offenes Ohr
Dass Du die Rufe der Wesen um Dich vernehmen magst
Und eines, dass sich Deiner annimmt, wenn du es brauchst

Ich wünsche Dir Stille

Um Deinen innerer Frieden zu finden

Um diesen Frieden auch weiter tragen zu können

Ich wünsch Dir ein offenes Herz
Um Liebe zu empfangen
Um Dich selbst zu lieben und Liebe weiter geben zu können

Ich wünsche Dir eine gesegnete Zeit

Mögen dies die Gaben sein, die Du im Lichterglanz unterm Baume vorfindest und mögen sie Dich das ganze neue Jahr begleiten!

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Samstag, 22. Dezember 2012

Nochmals

waren wir heute im KONRATH Gartenfachmarkt in Neunkirchen und stellten am dortigen Weihnachtsmarkt aus.
Zwischendurch und in der Mittagspause habe ich eifrig gehäkelt. Es wird was grünes, so viel sei schon verraten. ;-)


Da ich immer noch total begeistert bin, möchte ich heute ein paar Eindrücke von dort teilen. 

Im Frühjahr werde ich auf jeden Fall wieder dort vorbei schauen.

Es ist einfach so schön dort und auch das Angebot ist für uns sehr interessant - so als Pflanzenjäger und -sammler.

Hoffentlich schreien dann nicht allzu viele Pflänzchen: "Nimm mich mit!"


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Freitag, 21. Dezember 2012

Mein Engerl

Heute hat meine Jüngste ihren Auftritt als Weihnachtsengerl erfolgreich hinter sich gebracht.

Vorgestern bastelten wir noch ihre Flügel aus Karton, Papierstreifenfedern und Gummiband fertig.

Die Weihnachtsaufführung in der Volksschule war wirklich nett inszeniert.

Erwachsene und Kinder wurden so stimmungsvoll in die Weihnachtsferien entlassen.

Toll, dass sich die Lehrer, der Elternverein und selbstverständlich auch die Kinder immer wieder so viel Mühe geben!

Dienstag, 18. Dezember 2012

Er ist um uns, der Wahnsinn

Oder auch: Was Substanzenmissbrauch bewirken kann.

Diesen Sonntag konnten wir es wieder einmal miterleben, was Alkohol aus Menschen macht. Tobend, schreiend, den Irrsinn in den Augen funkelnd machte er sich breit, verströmte Gewalt und Verachtung, erniedrigte Menschen, behandelte sie wie Vieh.

Nicht zur Vernunft zu bringen, nicht in die Schranken zu weisen war er. Hass und Zorn tobten. Da blieb nach eigener Befreiung nur noch Flucht.

Am nächsten Tag war ich immer noch ganz erledigt von dem Erlebten. Zu viel von meiner Vergangenheit wurde dabei an die Oberfläche gespült. Ich saß da in meiner eigenen Ohnmacht. Der Schock saß tief in meinen Gliedern.

Doch im Gegensatz zu früher stehe ich auf, sage "Nein" dazu, werde es nicht mehr dulden, weil ich ja angeblich in irgendeiner Weise schuld an dieser Situation sein muss.

Niemand muss Gewalt, ganz egal in welcher Form sie einen betrifft, akzeptieren. Es gibt keine Rechtfertigung dafür und sie ist auch kein Kavaliersdelikt. Ganz egal ob innerhalb der Familie, in der Arbeit oder in unserem Außenbereich.

Sicherlich, vieles hat seine Ursache und jeder seine eigene Geschichte. Ich kann auch vieles verstehen, muss es deshalb aber noch lange nicht akzeptieren.

Null Toleranz für Gewalt!

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Samstag, 15. Dezember 2012

Weihnachtsmarkt in der Pfarre Heiligenstadt

Dieses Wochenende bin ich mit meiner Keramikkunst eingeladen worden, in der Pfarre Heiligenstadt auf dem Weihnachtsmarkt auszustellen. Dafür wurde mir dieser wunderschöner Raum zu Verfügung gestellt.

Da mein Mann beruflich unabkömmlich war, half mir gestern einer meiner Söhne beim Aufbauen. So war die Anreise in die Pfarre eine kleine Expedition.

Zuerst brachte ich meine Jüngste mit voll beladenem Auto zu Verwandten, da sie ins Theater eingeladen war, dann holte ich Sohnemann auf halbem Weg von der Schule ab und dann ging’s ab zum Aufbau.

Kaum waren wir fertig, rief schon mein Mann an und wollte abgeholt werden.

Wir fuhren durch halb Wien, "tankten" zwischendurch noch Abendessen für alle, holten ihn und besuchten anschließend noch eine liebe Bekannte auf ihrer Ausstellung.

Mit Tee, Punsch und Keksen klang der Abend aus.

Heute hatten wir trotz Regenwetters schon einige Besucher.

Da auch viele englischsprachige Touristen und in Wien ansässige Besucher den Markt besuchten, konnten wir unsere Sprachkenntnisse wieder ordentlich auffrischen.

Teilweise waren wir da ganz schön gefordert.

Schön langsam gehen meine Exponate rund um die Welt. Ein kleiner Elefant und ein Engerl treten heute die Reise nach China an.

Schön langsam werde ich international. *kicher*

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Dienstag, 11. Dezember 2012

Da hat doch jemand

glatt wieder vergessen, beim gestrigen Adventfenster zu fotografieren.

Dann gibts eben eine kleine Zusammenfassung:

In unserer Gemeinde gibt es jedes Jahr ein Adventfenster, bei dem für soziale Hilfsprojekte gesammelt wird.

Ein Christbaum wandert jeden Tag mit einer Spendenbox zu einem anderen Platz.

Gestern stand der Baum bei uns im Hof und wir bewirteten unsere Besucher.

Kalt und fast schneelos wars, Glühmost und Apfeltee haben regen Anklang gefunden, gespeist werden konnte selbst gemachte Apfelleckereien, nämlich Apfelbirnentiramisu, Apfelstrudel und Vollkornapfelkekse. Einige Leute haben uns besucht und auch gespendet. Wir haben viel geplaudert und gelacht.

Rezept für den Apfeltee:

Ich habe

gehobelte Äpfel,
Zimtstangen,
Gewürznelken,
frische Ingwerscheiben,
Zitronengras,
Rosinen und
Anis

mit Wasser im Punschkocher ziehen lassen und mit Zucker gesüßt. Minimonster ist süchtig danach. :-)

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Freitag, 7. Dezember 2012

Gefunden! oder: Eine trieftraurige Geschichte

Als ich heute morgen aus dem Atelier kam, fand ich vor der Haustür einen kleinen Schnupfen sitzen. Durch drei laute „Haptschiiiii“ machte er sich bemerkbar. 

Ich nahm ihn hoch und Tränen rannen aus seinen rot geschwollenen Augen. Dankbar kuschelte er sich an mich und ich nahm ihn mit ins Haus. 

Als ich ihn fragte, wo den seine Besitzer sind, konnte er mir leider keine nähere Auskunft geben. Nur dass sie triefnasig wären, gab er an. 

Jetzt sitzt er neben mir und sieht mich weiter traurig an.

Er sagte mir auch, dass er sehr an seinem Eigentümer hänge, besonders an dessen Nase! Darin fühlte er sich so wohl und geborgen. 

Aber das ist ja auch verständlich. Auch so ein kleiner Schnupfen braucht ein warmes, feuchtes, gemütliches Heim. Besonders, wo es doch jetzt draußen schon so kalt ist.

Wer also seinen kleinen Schnupfen bei mir in der Nähe verloren hat, möge ihn dringend abholen. 

Wir haben schon genug Haustiere und langsam gehen mir die Taschentücher aus!

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Dienstag, 4. Dezember 2012

Der Weihnachtsmarkt

im KONRATH Gartenfachmarkt in Neunkirchen stand letztes Wochenende auf dem Programm. Dort hatte ich die Möglichkeit, meine Kunstwerke im gut beheizten Glashaus bei den Weihnachtssternen auszustellen.

Da es vorher beim Einpacken ziemlich stressig war - Minnimonster musste zum Fußballtraining und zur Sternsingerprobe begleitet werden - hatten wir doch glatt vergessen, unsere Präsentationsständer mit einzubacken.

Aber das war kein Problem, der Veranstalter stellte uns alles, was wir brauchten sofort zu Verfügung. Die heimelige Atmosphäre dort und die herausragende Freundlichkeit von Seiten der Inhaber und des Personals machten auch den geringeren Besucherandrang wieder wett.

So wohl wie dort haben wir uns selten noch auf einem Ausstellungsplatz gefühlt. Auch das Ambiente um uns war ausgesprochen schön.

Während der Mittagspause sahen wir uns ein bisschen in den Geschäftsräumen um. Alles herum wirkt liebevoll gestaltet, und die angebotenen Dekowaren selbst sind sehr vielfältig. Gnome, Tiere, Arme, die aus der Erde herausgreifen, wunderschöne Teichbrücken und vieles mehr.

Der Außenbereich des Geschäftes lädt so richtig zum Herumflanieren ein, und dass, obwohl Winter ist und die Pflanzen eher rar gesät sind.

Im Frühjahr und Sommer muss es dort ein Traum sein.

Mit den Kindern, die vorbei kamen, töpferten wir. So entstanden wieder viele kleine Kunstwerke und Kinderaugen leuchteten vor Begeisterung. Alles in allem war es ein wunderschöner Tag und Dank der traumhaften Atmosphäre fast schon Urlaub. ;-)

Wir freuen uns schon sehr aufs nächste Mal!


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Sonntag, 2. Dezember 2012

Blüten und Früchte des Monats - Dezember

Die Adventzeit hat begonnen. Gar so toll sehen die Lampionblumen nicht mehr aus, nach dem sie vom Frost verbrannt wurden.

Sie schmecken heuer auch nicht besonders. Nach einem eher faden Fruchtgenuss bleibt ein herber Nachgeschmack.

Aber ein paar davon habe ich für unseren Kranz gerettet.

Mit Efeu, Fichte, Tanne, Heiligenkraut, Wachholder und den Physalis haben meine Tochter und ich ihn gewunden. Die Kerzen riechen ziemlich kräftig nach Vanille.


Draußen sind mir diese Hätscherl ins Auge gesprungen.

Gegen Abend gibt es immer wieder stimmungsvolle Bilder im Garten und rund um uns zu sehen.

Richtig malerisch, diese Farben. Ab und zu ist alles in Gold gehüllt, dann wieder rosa Himmel.

Ich hoffe, ich komme mal wieder dazu, zu malen.

Inspiration gäbe es derzeit mehr als genug.

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