Sonntag, 31. März 2013

Frohe Ostern!


Heute hat es wieder frisch geschneit und der Schnee - ziemlich schwer und matschig - bedeckt schon wieder alle Wiesen, Dächer und Wege.

Nichts ist mehr vom Frühling zu sehen.

Wir lassen uns aber nicht so schnell entmutigen und zaubern uns ein bischen grün auf unsere frisch gelegten Hühnereier.

Ein paar bunte Sprenkeln und Silberglanz noch drauf und fertig.

Dann geht es auf zu den Großeltern zum gemütlichen Beisammensein bei frischem Apfelstrudel, Kaffe und selbst gebrautem Apfelgewürztee.

Fröhliche Ostern, mit vielen bunten Eiern und Hoppelhäschen wünschen wir!

Für unseren KreativOsterMarkt

haben wir uns das einzige Schneefreie Fenster im März ausgesucht. Besonders warm war es zwar nicht, aber ab und zu lies sich die Sonne doch sehen.

So empfingen wir unsere Besucher mit heißem Apfeltee und Kuchen. Es bestand die Möglichkeit, unseren Naturgarten, der sich noch etwas im Winterschlaf befand, zu besichtigen.

Für unsere kleinen Besucher bestand die Möglichkeit, zu Kois zu jonglieren, kleine Halbedelsteinschlüsselanhänger zu basteln oder zu töpfern.

Unsere Meisterin des Spinnrades lud ein, sich einmal selbst an der Spindel oder am Spinnrad aus zu probieren.

Einige begeisterte Zuschauer probierten sich nach ihrer kundigen Unterweisung ebenfalls im Spinnen.


Am Samstag luden wir zum gemeinsamen trommeln mit Djemben wo jeder, der Lust dazu hatte, mitmachen konnte.

Auch ein kleines Gitarrenkonzert gab es.

Zum Schauen gab es wie jedes Jahr eine bunte Vielfalt. Kreativität in unterschiedlichster Ausdrucksweise wurde dar geboten.

Haarschmuck und Knöpfe aus Fimo, Rindenbilder, fantasievolle, von Hand gefärbte Naturwolle, farbenprächtige, gestrickte Wolltücher, Haartücher, Schals und Socken, Keramik und Keramikkunst, Halbedelsteinketten, bunter Badekonfekt und künstlerisch bemalte Ostereier, ....

Unsere kleine Ausstellung hat uns allen trotz der Kälte sehr viel Spass gemacht.
Das Wetter hielt bis zum Abend am letzten Tag. Erst beim Abbau setzte Regen ein, der sich später in Schneefall verwandelte.


Wir danken unseren Ausstellern und Besuchern recht herzlich und freuen uns schon auf den nächsten Event!

http://www.use-roses.com

Montag, 25. März 2013

Heiligenstadt


Ostermarkt Heiligenstadt!

Nach der positiven Erfahrung, die wir vom Weihnachtsmarkt in der Pfarre Heiligenstadt mitgenommen hatten, nahmen wir auch beim Ostermarkt teil. Aufgrund der Wetterlage (teilweise Schneefall) hatten wir eher das Gefühl, wieder bei einem Weihnachtsmarkt zu sein, und meiner Frau spukte ständig das Lied Jingle Bells im Kopf rum.

Wir präsentierten die Keramikkunst meiner Frau, und natürlich war ich auch mit dem Kindertöpfern wieder dabei.



Ulrike hatte diesmal Frühlingsfarben für die Dekoration ausgewählt.



Sehr liebevoll hat sie ihre Schnecken (die Fühler sind bewundernswert dünn) und auch die kleinen Häschen, jedes ein Unikat, für sich arrangiert.



Ihre süssen Kätzchen und die Hündchen würden wurden vielfach bestaunt. Mein persönlicher Favorit unter den Tierchen ist aber eindeutig das Pferd. Nicht nur die perfekte Form begeistert mich (und nebenbei gesagt nicht nur mich) auch die Farbgebung ist auch ausgesprochen gelungen.



Die Keramikbilder auf Holzplatte hat sie als ganz neuen kreativen Ausdruck, aber sehr stimmigen, da sie ja auch in allen erdenklichen Varianten malt, erfolgreich zu ihrer Palette hinzugefügt.


Ich liebe es, die natürliche Kreativität von Kindern immer wieder neu zu erleben.
Bei anderen Ausstellungen hatte ich ja schon hin und wieder den Unterschied erfahren dürfen, wie die Erwachsenen, die sich an das „Kindertöpfern“ trauten, agieren.
Klar sind da auch sehr kreative Köpfe dabei. Doch wir Erwachsenen sind immer wieder mit unserem Perfektionismus und auch mit unserer, wie ich es gerne nenne, „Realsucht“ konfrontiert.

Und viele Erwachsene sagen dann immer wieder, wenn man sie auf das erstmalige Ausprobieren beim Umgang mit dem Werkstoff Ton befragt: „Nein das kann ich nicht“.Einige erinnern sich offenbar an negative Erfahrungen in der Schule.
Die Kinder allerdings gehen frisch ans Werk. Sie tun es einfach. Und ihre außergewöhnlichen Exponate, die sie ohne viel nachgrübeln produzieren, erfreuen immer wieder ihr und mein Herz. Wie ich leider immer wieder feststelle, gibt es hin und wieder gut meinende Eltern, die den Kinder sagen, mach das so oder so.
Ich bin heilfroh, dass die meisten Kinder darauf nicht einsteigen.
Bei dem Ostermarkt in Heiligenstadt waren diesmal zwar nicht so viele Kinder Vorort, aber die, die gekommen waren, haben durchwegs ihre Ideen umgesetzt und tolle Häschen und Katzen gemacht. Aber auch Schalen waren diesmal wieder dabei. Und besonders interessant Zähne und auch ein Baum wurde fabriziert.
Wir waren in einem tollen Extragebäude und hatten sehr viel Platz, wie sonst selten. Doch ein kleiner Nachteil war schon, dass wir etwas abseits waren. So musste immer wieder einer von uns beiden hinausgehen und die Aufmerksamkeit der Besucher auf die Keramikausstellung lenken.
Meiner Lieben gelang das meist besser als mir. Sie kam immer wieder mit einer Gruppe Menschen zurück.
Doch gab es auch Leute die sich nur von unserm Kindertöpferschild im Hof angezogen fühlten.Wie zu Beispiel eine junge Japanerin, die mit ihrem kleinen Sohn und der etwas größeren Tochter kam und hellauf begeistert gemeinsam mit ihren beiden Kindern töpferte.
Das waren 2 schöne Tage in der Pfarre Heiligenstadt.

Dienstag, 19. März 2013

Der Grüne

Ein Mädchen steht im Tann
hat einen grünen Umhang an
wie ein Zwerglein wirket sie
die Große ist es aber nie



Bei all den kreativen Aktivitäten meiner Frau kann einem schon schwindelig werden.

Sieht Mann ihr gerade noch beim Töpfern von künstlerisch gestalteten Häschen zu, schwingt sie schon wieder den Pinsel und bemalt ausgeblasen Osterei auf unvergleichliche Art oder komponiert schnell einen neuen Song.
Und so quasi zur Beruhigung, neben dem Homepagedesign oder wenn sie gerade einen Artikel für unseren Blog schreibt , häkelt sie mal eben schnell einen Umhang in grün mit Mützenapplikation welche von uns beiden bei Ausstellungen oder auch mal nur so im Alltag angezogen werden kann.....

http://www.use-roses.com 




Montag, 11. März 2013

Käsezeit

Es ist Freitag am späten Nachmittag. Die "Ziege unseres Vertrauens" hat seit einer Woche beschlossen, jeden Tag eine ganz beträchtliche Menge Milch zu geben. Es stapeln sich die Gläser im Regal. Was tun wir nun mit dem plötzlichen Milchüberschuss? Käse? Ja, warum sich nicht einmal im Käse produzieren versuchen.

Was nun tun? Wie kommen wir zu Lab? Wir sehen in unseren Büchern nach und ich entdecke ein altbekanntes Geschäft in Wien. Da es nun schon Viertelsechs ist, rufen wir an und müssen feststellen, dass es vor Kurzem nach Altlengbach übersiedelt ist, zum Glück aber am nächsten Tag auch offen hat, allerdings nur bis mittags. Ich hatte aber schon am Vormittag eine Verabredung mit einer lieben Bekannten in einem Keramikfachgeschäft in einer anderen Ortschaft.

Na ja, wieder nichts mit ausschlafen am Wochenende. Dafür Großeinkauf.
Wir deckten uns mit Lab, Käsekulturen und einem Bruchschneider ein. Danach fuhren wir zu meinem Treffpunkt, wo ich einiges zum Auffüllen der Bestände meines Ateliers fand. Da wir schon mal unterwegs waren, besorgten wir noch ein paar Grundnahrungsmittel und Sämereien. Und Schwupps war der Tag vorbei. Zum Ausgleich fielen wir ziemlich zeitig ins Bett.


Der Sonntag war vorerst ein arbeitsreicher Gartentag. Graben, setzen und schneiden im immer wieder einsetzenden Regen. Nachdem wir am Abend die Tiere versorgt hatten, ging es mit Unterstützung meines Mannes ans Käsen. Ein kleiner Laib kam dabei heraus.


Die Molke übrig gebliebene Molke kochte ich auf, um heute noch Topfen abzusieben, den ich mit Salz und Kräutern vermengte, formte und dann zum Trocknen auflegte. Die restliche Flüssigkeit verrührte ich mit Marmelade zu Marillenmolke.

Jetzt bin ich schon sehr gespannt auf den Käse und den Gewürzzieger. Hoffentlich haben wir uns aus all den Anleitungen das Richtige zusammengesucht