Sonntag, 30. Juni 2013

Leben ohne Einkauf Tag 29 und 30

Gestern hatten wir einige Gründe wieder einmal ausgelassen zu feiern. Wir zelebrierten meinen Fünfundvierziger, den fünften Hochzeitstag und passend zum heurigen Jahr genau 2013 Tage Zusammensein mit meinem lieben Mann. :-)

Statt dem Frühstück gab's nur Naschen nebenbei. Ich buk ein Dinkelbrot und meinen ersten komplett selbstgemachten Emmervollkornstrudel.

Über den Vollkornstrudelteig habe ich mich lange nicht darüber getraut, da ich befürchtete, dass er total brüchig werden würde. Doch siehe da, es hat ganz gut funktioniert. Ich habe ihn einfach nur schon sehr dünn ausgewalkt, bis ich ihn auf einem Tuch gezogren habe.

Allerdings für hauchdünn ausziehen war ich immer noch nicht mutig genug. vielleicht das nächste Mal. Für die Fülle habe ich nudelig geschnittenen Löwenzahn, Wiesenbocksbart, Borretsch, Mangold, rote Gartenmelde, Brennnessel und Weinraute verwendet, die ich mit Eiern und etwas geriebenen Emmentalerresten zusammengerührt habe.

Ich hatte auch einen neuen Käsemachversuch starten wollen, doch durch ein Gewitter ist mir diesmal anscheinend die Ziegenmilch leicht umgekippt und es ist leider nichts geworden. So haben sich nur die Hunde über die Milch gefreut. Meine große Tochter zauberte währenddessen Herzmuffins und einen fantastischen Gugelhupf. Als die Küche wieder frei war machte ich rasch noch einen Salat aus Zwiebel, Knoblauch, Chili, Brennnesselsamen, Eiern, Mais, Bohnen, Bohnenkraut, Zitronenthymian, Teufelsdreck, etwas Salz und selbst gemachtem Apfelessig.

Dazu gab es selbst gemachten Hollerwein - hui, ist der stark, auch mit Wasser verdünnt -  Wasser und Apfelminzenwasser. Robert öffnete seine exklusivsten Weine aus seiner Sammlung.

Auch unsere Gäste brachten feine Sachen für unser Buffet mit. Nudelsalate, Weichselkuchen, Käse, Sekt, Erdbeersaft und noch einiges anderes brachten unseren Tisch fast zum Durchbiegen.

Wir genossen einen ausgesprochen netten Nachmittag und Abend.

Heute branchten wir mit den Resten von gestern. Robert meinte spasshalber, dass das auch eine super Möglichkeit wäre, nicht einkaufen zu gehen. Dafür opfere er gerne seine Schätze aus dem Keller. ;-)

Am Nachmittag gab es für Minimonster Pommes Frittes am Kirtag. Wir sahen uns wie jedes Jahr den Kasperl an. Eine superlustige Aufführung mit Darstellern aus unserer Gemeinde. Das darf man einfach nicht versäumen!

Gleich danach besuchten wir meine schwer kranke Mutter im Spital und fuhren anschließend zu meinem Vater. Auf dem Weg dort hin  machten wir noch einen kleinen Zwischenstop in seinem früheren geheimen Lieblingseissalon. Kindheitserinnerungen ...

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Freitag, 28. Juni 2013

Leben ohne Einkauf Tag 28

Der nächste Tag des Abschieds. Auch meine Jüngste betrat heute zum letzen Mal ihr Klassenzimmer.

Von Frühstück davor wollte sie nichts wissen, auch beim Mittagessen streikte sie. Außer ein paar Erdbeeren und Kirschen wollte sie überhaupt nichts haben. Am Abend war sie dann schon richtig ausgehungert und grantig. Wir aßen gemeinsam ein paar Vollkornflocken und zum Trost gingen wir noch auf ein Eis.

Ja, Abschied kann ganz schön weh tun!

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Donnerstag, 27. Juni 2013

Leben ohne Einkauf Tag 27


Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, dann plane etwas ...
... Heute war regelrecht Kabaretttag. 

Zum Frühstück gab es den gestern vorbereiteten Gemüsestrudel. Für das Mittagessen waren eigentlich noch Pilznudeln vorgesehen, aber dann kam es anders. Meine Hündin hatte, während sie Minimonster begrüßte, die gerade von der Schule heimkam, ein faules Entenei im Gebüsch entdeckt. Sie zerbiss es und wälzte sich sofort genüsslich darin.

Da wir weniger begeistert von der Geruchsintensität ihres neuen Parfüms waren, spülten wir die Eierreste mit dem Gartenschlauch weg und gingen wir gemeinsam mit ihr duschen. Unsere Hunde bekommt man nämlich nicht alleine in die Badewanne hinein, nicht ohne "fesseln, knebeln und betäuben". Und so ist es wesentlich einfacher. Da gehen sie nämlich freiwillig mit. Sie roch nachher wieder besser, doch unser Rüde hatte es in der Zwischenzeit geschafft, sich mit den unserer Meinung nach weggespülten Resten zu parfümieren. Also war die nächste gemeinsame Dusche angesagt.

Die riesige Menge an Hundehaare schaffte unser Abfluss nicht, und so ging alles über und wir hatten eine riesigen Überschwemmung am Gang im Obergeschoss. Wir wischten alles auf und natürlich mussten unsere frisch geduschten Wauwaus währenddessen raus in der Garten und mit den Schmutzpfoten rasch noch mal den frisch gereinigten Boden verzieren. Also noch mal. Die beiden Hunde erwiesen sich dabei als ausgezeichnete Mithelfer. Sie reinigten inzwischen den Kochtopf mit dem Mittagessen ...
Folglich gab es nur mehr Eierspeis mit Sonnenblumenkernen und Majoran. Was soll’s. ;-P



Am Abend waren wir zur Abschlussfeier in der Schule meines jüngeren Sohnes eingeladen. Nach einer Dankmesse sahen wir uns gemeinsam die Abschiedspräsentationen der einzelnen Klassen an. Im Anschluss gab es ein großes Buffet.

So klang der Abend etwas wehmütig aus. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt für Meinen Sohn.

Was er wohl bringen mag?
 
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Mittwoch, 26. Juni 2013

Leben ohne Einkauf Tag 26

Heute aß ich zum Frühstück wieder einmal Obst und Bohnenkraut.

Minimonster wünschte sich Nudeln zum Mittagessen, zu der ich eine Sauce aus getrockneten Pilzen, Ingwer, Eckerlkäse, Salz, Knoblauch und Majoran bereitete.

Am Nachmittag schwärmte mein Mädl mit einer Schüssel aus und brachte Kirschen, Ribiseln, Erdbeeren und Himbeeren, die wir gemeinsam mit Bröseln, etwas Zucker und Mohn zu einen Strudel verarbeiteten. Währenddessen sie draußen war, sammelte ich rote Gartenmelde, Löwenzahn und Mangold für einen zweiten Strudel. Dazu gab ich noch etwas Camembert und Ei. Kaum war unsere Backkunstwerke fertig, fing der Obststrudel mit rasender Geschwindigkeit zu schrumpfen an. Minimonster saß mit dicken Backen im Zimmer und mampfte vor sich hin. Ich konnte gerade noch Roberts Anteil und ein kleines Stück für mich retten. :-)

Am Abend waren wir ohnehin noch vollgestopft. Ich naschte etwas Obst im Garten und Minimonster machte sich heimlich das letzte gekaufte Joghurt, dass ich eigentlich zur Ziegenjoghurtbereitung vorgesehen hatte ...

Joghurt ohne Bakterien zuzusetzen, ob das wohl auch geht? Ich denke, wir werden wohl wieder aufs Käsen umsteigen müssen.

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Dienstag, 25. Juni 2013

Leben ohne Einkauf Tag 25

Da es heute einige Termine gab und wir nicht viel zu hause waren, haben wir auf Wunsch meiner Tochter die Tiefkühltruhe durchwühlt und noch zwei Paar Putenkäsekrainer und Pommes frittes gefunden. Die Würstel wurden gerecht durch uns drei geteilt.

Am Abend gab es noch Vollkornflakes mit selbst gemachter Stachelbeer-Pommelo-Marmelade und Joghurt.

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Montag, 24. Juni 2013

Leben ohne Einkauf Tag 24

Heute war so ein ganz eigener Tag. Einer, an dem lauter ungeplante Dinge passierten. So gab es praktisch den ganzen Vormittag herumlaufen im Regen für meine Lieben. Erst um ein Uhr war ich nach etlichen Kilometern zu Fuß in Mission Sohnemann und Minimonster - ziemlich durchnässt - wieder zu Hause.

Zum Glück habe ich letztes Jahr so viel vom geernteten Gemüse eingefroren. So gab es Mischgemüse in einer Käsesauce (dafür hab ich einfach nur zwei Eckerlkässtücke genommen) mit Ingwer, Koriandergrün, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie und Zitronengras. Dazu briet ich Getreidelaibchen aus einer fertig gekauften Biomischung aus meinem Vorratslager heraus. Weil diese extrem salzig waren, verzichtete ich beim Gemüse auf Salz.

Da es am Nachmittag noch immer wie aus Schaffeln schüttete, wars heute nix mit dem frischen Obst. Das hat uns heute wirklich gefehlt. Als Entschädigung kramte ich einen Tiefkühlfisch aus dem Gefrierschrank für die Jause. Na ja, ein wirklich toller Ersatz fürs Obst war das nicht.

Unsere Essgewohnheiten ändern sich langsam. Ich merke das besonders stark bei mir. Gekauftes schmeckt mir nicht mehr so wirklich. Selbst bei unseren kleinen Eisausflügen letzte Woche merkte ich das.

War ich glücklich, als ich dann beim abendlichen Ziegenspaziergang ein bisserl frisches Obst naschen konnte.

Das Abendessen bestand aus Honigbrot mit Honig von einem mir bekannten Imker. Das Brot war natürlich wieder selbst gebacken.

Eines musste ich auch noch feststellen. Sauerteig bei Regenwetter herstellen geht manchmal wegen Schimmelbildung schief. Hast du da vielleicht eine Lösung dafür?

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Sonntag, 23. Juni 2013

Leben ohne Einkauf Tag 23

Heute hatten wir wieder mal Wasser zum Frühstück. Eigentlich hatte ich für das Mittagessen Forellen aus den Tiefkühlvorräten angedacht, aber Kleinhundi nutzte einen unachtsamen Moment und verschlang diese gänzlich. Robert verschlang deswegen gegen Mittag ein paar Eckerlkäseckerl, ich aß ein kleines Stück Hirseflade. Dann kümmerten wir uns um die Beete vorm Haus. Unser kleiner Beitrag zur Gemeindeverschönerung. Wir legten einen Steinkreis um die gepflanzten Rosen mit Steinen, die wir aus der noch Hochwasser führen Leitha holten. Ein kleiner Ausflug mit Abkühlung für die Füße. :-)

Hoffentlich wurzeln die Pflänzchen gut an und wachsen kräftig.

Danach stärkten wir uns mit süßen Vollkornspaghetti in Mohnsauce. Am Nachmittag war wieder Obsternte angesagt. Ein Kübel Kirschen ist bereits in die Tiefkühltruhe gewandert. Bei den Weichseln überlege ich mir gerade, ob heute oder morgen noch verarbeiten.

Zum Abendessen warfen wir auf  Wunsch von Minimonster den Plattengriller an. Ich fand noch etwas Haloumi und Schafkäse im Kühlschrank und kleine Würstchen im Tiefkühler. Dazu gab es Brot halbdurchgebacken - meine Kids hatten es zu früh aus dem Ofen geholt, während ich gegossen hatte - und so brieten wir es auch noch am Plattengriller fertig. Auch ein Kohlrabi wurde noch aufgetrieben und fand den Weg auf den Griller.

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Samstag, 22. Juni 2013

Leben ohne Einkauf Tag 22

Heute sind wir etwas später aufgestanden. Draußen war bereits alles hell erleuchtet in der grellen Sonne. Eigentlich sollten wir ja noch etwas gießen. Jeder Gärtner weiß allerdings, im gleißenden Sonnenlicht sollte nichts mehr bewässert werden. Die Wassertropfen wirken bei direkter Sonneneinstrahlung wie ein Brennglas... so haben wir nur in den Schattenbereichen schnell gegossen.

Als Frühstück gab's Kirschen, Weichseln, Erdbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Kamptschatkabeeren und Ribiseln. Dann haben wir Rosen vorm Haus gesetzt (in der Mittagshitze) die fallen unter Ausnahmeregelung, denn unser Haus und Hoflieferant geht leider in Pension und hat eine Abverkaufsaktion gemacht. - 80% auf alles. Der hatte immer die schönsten und duftensten Rosen selbst gezüchtet.

Danach habe ich mir eine Wurstsalat (letzte Wurst) mit Kürbiskernöl, selbsterzeugten Apfelessig und Zwiebeln gemacht. Brot war leider aus. So hat meine Liebe schnell Hirsefladen gemacht. Sie hat nur die Hirsefladen mit Kräuter gegessen und ich meinen Wurstsalat + Fladen.

Nach einem arbeitsreichen Tag in Naturgarten gab es dann noch Spagetti-Mohnnudeln am Abend. Ich geb' es zu, dass ich immer wieder Früchte im Garten nebenbei unter Tags genascht habe. Ich hatte das Gefühl im Schlaraffenland zu sein und fragte: " Wo sind den nun die gebratenen Tauben?"

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Freitag, 21. Juni 2013

Leben ohne Einkauf Tag 21

Noch immer ist es sehr heiß. Auf zubereitetes Essen haben wir derzeit nicht wirklich viel Lust. Zum Frühstück gabs Wasser, zu Mittag Kirschen und Weichseln. Dazwischen ein paar Walderdbeeren und auch etwas Bohnenkraut und Minze im Vorbeigehen. Am Abend kratzten wir die letzten Reste von den Eiernudel vom Vortag zusammen und aßen sie mit Krautsalat und Essiggurkerl.

Nebeneffekt: die Kleidung wird schön langsam immer lockerer.

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Donnerstag, 20. Juni 2013

Leben ohne Einkauf Tag 20

Kurzfassung des heutigen Tages:

Frühstück: Wasser und sonst nix, nur Minimonster aß Wurstbrot

Zu Mittag gab es Vollkorneiernudel mit viiiiiiiiel Knoblauch, Paprikastreifen und dazu Essiggurkerl

Den ganzen Tag über versorgte ich die Tiere und uns immer wieder mit reichlich Wasser, für Innen und für Außen. Bei der Hitze stürzten sich die Hühner richtig ins kühle Nass. Auch wir gingen öfters kurz kalt duschen.

Heute fand auch der letzte Trommelabend vor den Ferien statt. Alles kam so richtig ins Schwingen, sodass bei uns ins Urlaubsfeeling groovten.

Abends zum Ausklang des Tages und statt dem Abendessen gingen wir nochmals wie schon am Vortag auf ein Eis. Eine Labsal nach dem heißen Tag.


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Mittwoch, 19. Juni 2013

Leben ohne Einkauf Tag 19

Jippi, heute habe ich es selbst verkostet, mein Sonnenblumenkernbrot. Mit etwas Käse und Paprika belegt war es köstlich.

Mittags gab es wegen der anhaltenden Hitze ein richtiges Selbstversorgermenü. Selbst hergestelltes Ziegenmilchjoghurt mit frischen Früchten.

Trotz dem die Sonne wie verrückt herunter brannte düste ich durch den Garten, denn Hitze macht anscheinend Ziegen extrahungrig. Heute war auch Strandbadtag für die Hühner. diese können nämlich ihre Körpertemperatur nicht gut ausgleichen und neigen bei hohen Temperaturen zum Hitzschlag. Ein Gartenschlauch im Gehege sorgte für die Abkühlung der Damen. Lustig hüpften sie im Wasser umher und pickten und scharrten. Wer hat nur das Gerücht aufgebracht, das Hühner wasserscheu sind?

Zum Ausgleich gab es etwas mehr zum Abendessen, nämlich Bandnudeln mit frischen Gartenkräutern. Und da Minimonster heute extra fleißig bei der Hausarbeit mithalf, gingen wir noch auf ein Eis.

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Was ich an meinem Garten so schätze

ist die Möglichkeit, jeden Tag mit und in der Natur zu leben. Schade, dass es keine Duftposts gibt, denn gerade jetzt im Blütenmeer des frühen Sommers kann bei jedem Schritt auch die Nase einiges entdecken.


Den Duft der Früchte, den der Blumen, den der Wiese.


Der Vorhof ist von Rosen und Kräutern umsäumt.

Barfuss laufe ich durch das auf die nächste Maht wartende hohe Gras, welches von Blumen und Kräutern durchzogen ist. Ein Erlebnis für alle Sinne.

Wilde Schönheit abwechselnd mit bunten Beeten, in denen Blumen und Gemüse wachsen.


Dies sind Bereiche aus unserem Partnerschaftseck



In Sandstein eingerahmte Rosen, Duftpflanzen, Lilien, ein sich stets wandelndes Blütenmeer, dass auch reichhaltige Nahrung für die Wildbienen bietet.

Zwischen den Blumen ist aber auch überall Obst, Kräuter und Gemüse gepflanzt. Nahrung für uns alle.

Jede Menge Raum für wildes Leben wie Insekten, Vögel, Igel, Ringelnattern und Amphibien.



















Dazwischen sind unsere Haustiere, die auch jede Menge Platz haben, um ein möglichst naturnahes Leben führen zu können.
Jedem von ihnen versuchen wir, Bereiche anzubieten, in denen sie sich wohl fühlen.

Ein Stück Zauberwald, ein schattiges Plätzchen zum Verstecken ...
 

Natürlich ist das Ganze mit jeder Menge täglicher Arbeit draußen verbunden. Um vieles mehr, als wenn alles so schön kleingartenmässig aufgeräumt wäre.

Jeden Tag wird an einer anderen Ecke stundenlang gewerkt.

Die Kunst daran ist, nicht allzu viel einzugreifen und zu stören und trotzdem das, was wir gepflanzt haben, zu unterstützen.

Wir wollen Raum zum Leben schenken. Lebens(T)Raum in der Vielfalt.

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Dienstag, 18. Juni 2013

Leben ohne Einkauf Tag 18

Sonnenblumenkerntag

Heute rührte ich fürs Frühstück einen dicken Teig aus Dinkelvollkornmehl mit grob würfelig geschnittenen Käsestückchen an, den ich dann in der Pfanne mit Sonnenblumenkernöl herausbriet.

Zu Mittag kochte ich Nudeln, die ich mit frisch gerösteten Sonnenblumenkernen, Gartenkresse, Thymian, Bohnenkraut, Estragon, einer riesen Menge gehacktem Knoblauch und Salz würzte.

Heute durfte ich auf etwas brutale Art und Weise lernen, dass unsere Bruthenne zwar andere Küken annimmt, aber nur, wenn sie genau so wie ihr eigenes erstgeschlüpftes Küken - in dem Fall von der Schnabel- bis zur Zehenspitze ganz schwarz. Alle anderen wurden zwar vorerst angenommen, aber es wurde ihnen zum Verhängnis, dass sie ein etwas anderes Aussehen entwickelten. Sie bekamen gelbe Flecken. Kurz gesagt, zwei haben es nicht überlebt, den Rest habe ich separiert und werde ich von Hand aufziehen. Dabei hatten wir alle Regeln beachtet und zwei Tage lang ging es gut ... .

Neue Küken wollten wir, da einige unserer alten Damen im Laufe der Zeit friedlich den Weg in die ewigen Hühnergründe angetreten hatten und wir auf eine Gesunde Balance im Gehege achten. Da es heuer irgendwie nicht mit dem Brüten klappte, besorgten wir uns einen Brutautomaten. Die gibt es zum Glück schon für ganz kleine Eiermengen.
 
Den geretteten anderen geht es supergut, sie hüpfen fröhlich umher, fressen, trinken, und es ist eine Freude, ihnen zuzusehen. Minimonster ist ganz begeistert. Wir natürlich auch.

Seitdem piepst es bei mir. ;-)

Das Geständnis des Tages: Wir haben Hunde- und Katzenfutter nachbesorgt. Dafür habe ich noch keine andere vernünftige Lösung gefunden. Hast du vielleicht diesbezüglich eine Idee?

Die Katzen konsumieren derzeit zwar nicht so viel, weil sie fleißig auf der Pirsch sind und jede Menge Mäuse mit nach Hause bringen. Wenn ich Glück habe und laufe, wenn ich sie kommen sehen, dann landen sie nicht lebendig im Wohnzimmer. Aber Alternativen zum Dosenfutter- und Trockenfutter wären trotzdem toll.

Im Garten naschen wir ständig nebenbei Obst. Die Bäume biegen sich mit den köstlichen roten Früchten. Deshalb und bei dem heißen Wetter hatten wir dann nicht besonders viel Lust auf Essen gehabt. Zum Abendessen gab es deshalb nur kalte Mittagsreste.

Vor zwei Stunden buck ich noch ein Sonnenblumenkernbrot mit Dinkelmehl, Roggenmehl, Hefe und Sonnenblumenkernen.

Den geformten Teigling habe ich noch leicht mit Sonnenblumenkernöl bestrichen, damit er leichter vom Blech geht.

Und wieder einmal hat es jemand schon verkostet, bevor ich noch das erste Foto machen konnte. Das waren bestimmt wieder die Heinzelmännchen. ;-)


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Montag, 17. Juni 2013

Leben ohne Einkauf Tag 17

Heute gab es Brotreste zum Frühstück. Ich habe mir dazu ein Zweigerl Ysop geholt.

Wegen dem Überangebot an Obst koche ich derzeit nicht so viel. Wozu auch, wenn Minimonster lieber am Kirschbaum sitzt. Zu Mittag gab es Nudelsuppe, der ich Zwiebel, Knoblauch und ein Büschel verschiedene gehackte Kräuter zugab.

Und dann sind wir wieder zum Kirschenbaum und zum Weichselbaum gegangen.
Die Ziegenmädels haben wir gleich mitgenommen, da sie das Wochenende wegen der Ausstellung nur im Gehege Futter bekamen und sie es lieben, mit uns durch den Garten zu laufen. Sie haben dann unten gegrast und wir oben. ;-) Selbst ausgesuchtes Futter schmeckt einfach besser!

Nebenbei melkte ich wieder ein bischen. Schnuckita lässt das Kleine nicht mehr so viel trinken und ich muss höllisch aufpassen, damit sie nicht wieder Mastitis bekommt. So teilen wir uns momentan die Milch.

Am Abend gab es dann Spinatgnocci mit Pilzen in Kräuter-Ziegenmilchsauce. Und bei der nächsten Ziegenrunde natürlich wieder Erdbeeren, Kirschen, Weichseln und Ribisel.

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Leben ohne Einkauf Tag 15 und 16

haben wir in Neunkirchen als Teilnehmer der größten Straßengalerie Österreichs verbracht. Für unsere Verpflegung hatte ich samstags das Kakaobrot, hartgekochte Eier, Gurken und Paprika und noch 2 Liter Leitungswasser in Glasflaschen mitgenommen. Am Sonntag buck ich in der Früh noch rasch ein Dinkelvollkornfladenbrot für uns zum Mitnehmen. Da es so heiß war, tranken wir auch noch am Markt in der dortigen Gastronomie jeder von uns noch einen Liter Flüssigkeit, meinereiner in Form von gespritzten Apfelsaft und Robert genehmigte gespritzten Almdudler und auch ein Bier pro Tag. Na ja, und in Summe vier Kugeln Eis gab's auch. :-)

Zu Hause waren wir am Abend echt zu müde zum Kochen, folglich gab's als Ausnahme Schnitzelkebab geliefert vom Restaurant im Ort.  Bis es ankam, dösten wir erschöpft auf der Couch. Dafür gab's als Nachtisch noch selbst fabrizierte Käferbohnen-Vanillecreme. Soweit zum Leben ohne Einkauf. Ab und zu sich etwas gönnen muss auch drin sein, oder? Und unter richtig Einkaufen fällt das unserer Meinung nach auch nicht wirklich.

Hier sind noch ein paar Eindrücke von der Straßengalerie:



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Samstag, 15. Juni 2013

Griselda und andere Tiere in unserem Reich

Heute darf ich unsere Hausmitbewohner vorstellen. Fünf sind es an der Zahl, die ihren Weg zu uns gefunden haben.
Griselda
Auf diesem Polster auf der Bank macht unsere Schmusekatze Griselda besonders gerne ihr Nickerchen.
Rafiki und Griselda
Es sei denn, sie teilt den Platz mit Rafiki, der sich auch wieder mal heimlich still und leise hinauf geschlichen hat.
Melissa
Melissa hingegen bevorzugt die Heizung im Winter oder den Boden zum Kühlen im Sommer.
Melissa

Samson
Samson geniest den von der Sonne angewärmten Stein im Hof. Nur im Wäschekorb mit Griselda ist es noch schöner. Katzing und Katzang ;-)
Samson und Griselda

Griselda, Samson, Melissa, Chilaili und Rafiki
Ab und zu halten sie alle gemeinsam Siesta. Hier hab ich etwas mit der Kamera gestört.
Griselda
Eine kleine Gartenrast ...
Griselda und ich
... und auch ich gehe jetzt schlafen. Gute Nacht!