Mittwoch, 31. Juli 2013

Zwetschkenzeit

Die Frühzwetschkensaison hat vor einigen Tagen begonnen. Zwetschkenkuchen, Zwetschkenstrudel, Trockenzwetschken, Tiefkühlzwetschken und jetzt Powidl.

Dafür schnappte ich mir ein altes Kochbuch und staunte nicht schlecht, dass die Masse mindestens neun Stunden vor sich hin köcheln soll. Ich gab noch etwas Rum und Zimt dazu und los ging es. Start war gestern
um 13:00 und Ende 23:30.



Dann füllte ich die Masse in heiß gespülte Gläser um und gab Butterbrotpapier mit einem Gummiringerl zum Abschließen drauf. Hoffentlich hält's!
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Dienstag, 30. Juli 2013

Unterschätzt

Heute sind unsere Babyentchen geholt worden. Von Saatkrähen!

Dabei leben unsere Laufenten eigentlich in Fort Knox und es gab diesbezüglich noch nie Probleme, aber die Krähen sind einfach unheimlich schlau.

Sie waren schon einige Tage da, weil sie in der Nähe ein Nest haben und ich habe sie instinktiv die letzten paar Tage verjagt, was ich sonst nicht mache. Aber blöderweise habe ich nicht hinterfragt, warum ich dieses Gefühl hatte

Manche Lektionen sind ziemlich hart.

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Montag, 29. Juli 2013

Aufstrich ala Garten

Eines unserer Hühner brütet zur Zeit im Stroh. Einige andere Damen haben beschlossen, ihre Eier neben ihr zu legen, und so werden die Nester zur Zeit nicht mehr so oft benutzt. Der Nachteil dabei ist, dass neben der Bruthenne aussortierte Eier gemischt mit frisch gelegten liegen.

So habe ich heute beschlossen, mit hart gekochten Eiern einen Aufstrich zu fabrizieren, da ich die Eier im gekochten Zustand leichter aussortieren kann. Nach dem Öffnen merkt man sehr schnell, was los ist.

So blieben von sieben Eier nur 4 übrig, die ich dann weiter verarbeitete.

Zutaten:

4 Eier, eine Packung Topfen, eine Packung Schafskäse, eine dicke Zwiebel, drei Knoblauchzehen und drei Hand voll Gartenkräuter. Ich holte dafür Bohnenkraut, Borretsch, Liebstöckel, Brennnesselsamen, Oregano, Gartenkresse und Thymian aus dem Vorgarten. Die gesamte Masse pürierte ich mit dem Pürierstab.

Ein toller Brotaufstrich!

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Freitag, 26. Juli 2013

Ein paar Bilder

von Lebewesen, die mich heute beeindruckt haben.

Dieser Rosenstock blüht so dicht, dass man kaum noch Blätter zwischen den Blüten sieht. Außerdem duftet er faszinierend.

  Die Stangenbohnen sind enorm schnell gewachsen und schlingen schon fast alles zu. Sie stehen rund um unser Planschbecken und werden übrigens mit dem Wechselwasser bewässert. Es gibt sogar auch schon einige zarte Fisolen.

Je vielfältiger unser Garten wird, umso mehr neue Gäste treffen wir in ihm an.

Hier teilen sich eine Wespe und eine kleine Hummel eine wunderschöne blaue Distelblüte im Vorgarten.

Mein absoluter Lieblingsschmetterling zur Zeit ist dieser kleine "Kolibri".

Näheres über das Taubenschwänzchen gibt es hier zu lesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Taubenschw%C3%A4nzchen


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Dienstag, 23. Juli 2013

Egal wo du gerade bist

kreativ, kannst du immer sein und somit dir oder anderen auch etwas gutes tun. Das funktioniert auch in Bezug auf kleine Mahlzeiten, die dann das Auge und das Herz erfreuen.


Egal, ob im Restaurant beim Buffet oder zu Hause.

Lasse deine Fantasie walten, spiele, erfreue dich und leg einfach los!

Liebe zu sich selbst geht so auch durch den Magen. ;-)
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Dienstag, 16. Juli 2013

Unser Vorgarten

steht zur Zeit in voller Blütenpracht. Weiße, gelbe und rosa Lilien, Königskerzen, schwarze Stockrosen, rosa, weiße und orangene Echinazea, rosa und gelbe Fingerstrauchblüten, Heiligenkraut, Thymian, Muskatellersalbei, Allant, Glockenblumen, Borretsch, Rosen, und, und, und.

Wie sehr ich doch den Blick aus dem Haus liebe. Da im Hof früher ein gefinkeltes Wasserableitsystem betoniert war und nur ca. fünf Zentimeter Erde die Fläche bedeckt, mussten wir für jedes Pflänzchen zu drastischen Mitteln greifen. Riesige Betonbrocken und Schlackereste kamen beim Graben zum Vorschein. Wir kamen uns schon wie Bergarbeiterzwerge vor. Doch jetzt sehen wir auf ein einziges Blütenmeer. Duftend und wunderschön. Da hat sich jede Minute Arbeit mit der Spitzhacke gelohnt.

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Sonntag, 14. Juli 2013

Neues von unseren Entchen

Während die Wildenten sich schon im Juni rege um ihren Nachwuchs kümmerten brüteten unsere Damen bis dato vergeblich.

Die Eier waren zum Großteil nicht befruchtet, bzw. die wenigen anderen Entchen der Gelege hatten es nicht bis zum Schlüpfen geschaft.

Nach mehreren Versuchen unserer Mädels - ja, das verrückte Wetter machte sich auch im Haustierreich bemerkbar - ist es nun so weit.

Vier kleine Entchen wurden uns vor einigen Tagen vorgestellt, wobei eines ziemlich klein geraten ist. Wir hoffen, sie schaffen es alle.














 
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Samstag, 13. Juli 2013

Marillenmarmelade

Marille, Marille, was tue ich mit dir? Gestern gab's Marillendinkelvollkorngrießkuchen. Dafür habe ich einen Teil des Mehls durch Dinkelgrieß ersetzt und die belegte Masse auf dem Blech eine halbe Stunde noch quellen lassen.

Heute war Einkochen dran. Aber nicht nur normale Marillenmarmelade wanderte in Gläser. Ich habe einfach nach Anleitung Gelierzucker und Früchte zusammen gefügt und bei kleiner Temperatur gerührt, und sieben Minuten köcheln lassen.

Einen Teil verfeinerte ich mit etwas Rum und in ein paar Gläser wanderte obendrein noch getrocknete Chilischotenstücke und Ingwerstückchen hinein.

Ein paar andere Ideen zum Thema Marille gibts hier:
http://useroses-natur-leben-kunst.blogspot.co.at/2011/07/marillentraume.html

http://useroses-natur-leben-kunst.blogspot.co.at/2012/06/marillenmarmelade-mit-rum-und-kokos.html

Ich liiiiiiiebe sie, die Marmeladenvielfalt!

Donnerstag, 11. Juli 2013

Erbsenstudien

Zunächst hatten wir geglaubt, dass alle unsere Erbsen schon reif sind und so hatte Robert einen Großteil in der Dämmerung gestern ausgerissen.

Ein riesiger Haufen stapelt sich nun am Esstisch, da für heute in der Früh Regen angesagt war und prompt gekommen ist. Das bisschen Abkühlung hat uns allen sehr gut getan.

Nun, beim Erbsenauslesen stellen wir fest, dass sich die drei unterschiedlichen Sorten, die wir gesät hatten, auch sehr unterschiedlich verhielten.

Während die Biozuckererbsen teilweise schon das Samenstadium erreicht haben und nur leicht wurmig waren, haben die normalen Zuckerbsen Sorte "Orion" sich nicht so gut entwickelt, waren extrem wurmig und obendrein von den Schnecken ziemlich geschädigt.

Eine blaue ArcheNoah-Sorte hingegen war vom Reifestadium her breit gefächert. Von reif bis erst in der Blüte war alles vorhanden. Sie trugen in Summe gesehen viel mehr als die anderen und Würmer gab es so gut wie keine. Die rosa Blüten waren auch sehr hübsch. Zum Glück hat Robert einige Pflanzen übersehen, sodass wir auch von dieser Sorte, wenn alles gut geht, Samen haben werden. Witzig finde ich, dass ich vom Auslesen ganz blaue Finger bekommen habe, fast tintenpatronenmässig.

Und nun gehts weiter mit dem Erbsenklauben. Der Berg ruft! ;-)

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Montag, 8. Juli 2013

Unsere Bäume und Sträucher biegen sich

Schwer mit Früchten beladen bietet sich unser Garten derzeit dar.

Heute habe ich 3kg Himbeeren gepflückt, die wohl noch morgen in den Keller in die Tiefkühltruhe wandern werden.

Die Weichseln und Kirschen gehen langsam zu Ende.

Dafür beschenkt uns der Marillenbaum, den einst meine Großeltern geplanzt haben, mit seinen köstlichen Früchten.

Über und über ist er voll, wie Weintrauben hängen sie an ihm. Die Äste biegen sich schon zu Boden, sodass ich befürchtet habe, dass die alten Äste abbrechen könnten.

Die Brotbackerei habe ich zur Zeit aufgegeben, statt dessen gibt es süßes, saftiges Orange mit roten Bäckchen.

 

Die Blumen verzaubern derzeit unseren Garten in ein buntes Blütenmeer. Dazwischen wuchert das Beikraut für unser aller Mägen und wird täglich geerntet

Nebenbei werden zur Zeit Vorräte angelegt. Dörrobst aus entsteinten Kirschen und Weichseln, die später wie Rosinen verwendet werden können, Fruchtsirup aus Ribisel- und Jostabeeren, die vorher mühsam durch die Fruchtfaschiermaschine getrieben wurden und Kirschen, Weichseln und Marillen für die Tiefkühltruhe.

Für den Sirup verwende ich gleiche Teile Saft und Zucker. Sieben Minuten köcheln lassen, etwas Zitronensäure einrühren und in heiß ausgespülten sauberen Flaschen abfüllen.


Endlich ist Abend, am Himmel fliegen die Fische und ich wende mich dem weiter Einkochen zu.
 
Der Winter kann kommen!


Samstag, 6. Juli 2013

Stell dir vor

du hast Geburtstag und deine Freundin ist für ein paar Monate weggefahren ...
Eine gelungene Überraschung!

Freitag, 5. Juli 2013

Leben ohne Einkauf die Fortsetzung

Heute hat mir meine Frau gebeichtet. "Ich kann dieses gekaufte Brot nicht mehr essen ich bekomme Magendrücken und hatte einen Kreislaufabfall."
Von unserem HochzeitsjubiläumsGeburtstagsSommerfest ist noch ein, von unseren Gästen mitgebrachtes (gekauftes) Brot, übriggeblieben.
Hmm,  mir hat es auch nicht geschmeckt ... zur Jause im Büro.

Offensichtlich stellen sich die Geschmacksknospen um. Es tritt eine Konservierungsstoffeentwöhnung ein.
Wie bereits berichtet, waren wir ja schon ganz kurz Einkaufen.
Doch es entscheidet sich nun, das Leben ohne Einkauf geht weiter.

Es wird sich etwas verändern, wir wollen diesmal eine Reduktion und Minimalisierung durchführen. Einerseits sollen die Vorräte die es noch reichlich gibt aufgebraucht werden, um Platz für neues zu schaffen. Andererseits wollen wir uns weiter kreativ den 100 Prozent Selbstversorgung annähern. Außerdem liefert die Natur zur Zeit ausgezeichnete Früchte. Die tägliche Naschtour durch den Obstgarten ist schon eine genussvolle Gewohnheit. Eigentlich sind es bei mir schon 2 Touren. Am Morgen und spät nachmittags nach dem Büro.

Wir kaufen nur noch wenn es wirklich nicht anders geht. Alternative Einkaufsquellen direkt vom Bauer etc. müssen gefunden werden. Mehr Klarheit was nötig ist, ist angesagt....
Reaktivierung des Tauschhandels und Leben ohne Geld...
Freiheit und Autonomie. Autarkes selbst bestimmtes Leben ist das Ziel.

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Mittwoch, 3. Juli 2013

Ein Monat ohne Einkauf...

ist nun vorüber.
Gleich vor weg: Es ist kein besonders schwieriges Unterfangen, das zu schaffen.
Natürlich wir sind alle bequeme Gewohnheitstiere, und insofern ist es wiederum ganz schön schwer.
Man muss sein Gehirn einschalten und vorausplanen.
Kreative Lösungen suchen, wenn etwas fehlt was man gerade gerne hätte. Hin und wieder muss man auf ein plötzlich aufkeimendes Begehren mit Willensstärke reagieren.
Möglicherweise spürt man sogar hin und wieder ein Hungergefühl...
Gibt's jo net....;-)
Die Versuchungen, die dir zuschreien: "Kauf mich, ich bin so köstlich", will dich auffressen. Die Werbung aus allen Rohren hämmert dir das Gehirn zu. "Du brauchst dieses Teil, sonst gehörst du nicht dazu...."
Also wirklich, wir sind alle so was von manipuliert, und das habe ich während der Einkaufsabstinenz besonders stark wahrgenommen.
Meine bessere Hälfte ist einfach die bessere Nichteinkäuferin.
Das zeigt sie immer wieder.
Und sie findet sie, die Möglichkeiten. z.Bsp. Pudding aus Bohnen und Kakao. Oder ein schnelles ungesäuertes Brot in null komma nichts gebacken und auch schon wieder gegessen, weil es sehr, sehr wohlschmeckend ist.
Morgens durch den Garten streifen und naschen... Ist das nicht ein Fruchtgenuss...:-)

Fazit: Das Experiment geht weiter.... .
Minimalismus wird zu unserem Lebensprinzip.
Das bedeute nicht, dass wir uns nichts mehr vergönnen, sondern wir wählen immer bewusster nur noch das was uns wirklich Nutzen oder zumindest Freude bringt. Wir genießen alles was wir uns genehmigen in vollen Zügen, und wir finden immer mehr Möglichkeiten der Eigenversorgung mit allem, was das Herz begehrt.
Bewusste natürliche Lebenskunst frei und selbstbestimmt.
Wählen und auch jedes Geschenk freudig annehmen.