Sonntag, 30. Juni 2013

Leben ohne Einkauf Tag 29 und 30

Gestern hatten wir einige Gründe wieder einmal ausgelassen zu feiern. Wir zelebrierten meinen Fünfundvierziger, den fünften Hochzeitstag und passend zum heurigen Jahr genau 2013 Tage Zusammensein mit meinem lieben Mann. :-)

Statt dem Frühstück gab's nur Naschen nebenbei. Ich buk ein Dinkelbrot und meinen ersten komplett selbstgemachten Emmervollkornstrudel.

Über den Vollkornstrudelteig habe ich mich lange nicht darüber getraut, da ich befürchtete, dass er total brüchig werden würde. Doch siehe da, es hat ganz gut funktioniert. Ich habe ihn einfach nur schon sehr dünn ausgewalkt, bis ich ihn auf einem Tuch gezogren habe.

Allerdings für hauchdünn ausziehen war ich immer noch nicht mutig genug. vielleicht das nächste Mal. Für die Fülle habe ich nudelig geschnittenen Löwenzahn, Wiesenbocksbart, Borretsch, Mangold, rote Gartenmelde, Brennnessel und Weinraute verwendet, die ich mit Eiern und etwas geriebenen Emmentalerresten zusammengerührt habe.

Ich hatte auch einen neuen Käsemachversuch starten wollen, doch durch ein Gewitter ist mir diesmal anscheinend die Ziegenmilch leicht umgekippt und es ist leider nichts geworden. So haben sich nur die Hunde über die Milch gefreut. Meine große Tochter zauberte währenddessen Herzmuffins und einen fantastischen Gugelhupf. Als die Küche wieder frei war machte ich rasch noch einen Salat aus Zwiebel, Knoblauch, Chili, Brennnesselsamen, Eiern, Mais, Bohnen, Bohnenkraut, Zitronenthymian, Teufelsdreck, etwas Salz und selbst gemachtem Apfelessig.

Dazu gab es selbst gemachten Hollerwein - hui, ist der stark, auch mit Wasser verdünnt -  Wasser und Apfelminzenwasser. Robert öffnete seine exklusivsten Weine aus seiner Sammlung.

Auch unsere Gäste brachten feine Sachen für unser Buffet mit. Nudelsalate, Weichselkuchen, Käse, Sekt, Erdbeersaft und noch einiges anderes brachten unseren Tisch fast zum Durchbiegen.

Wir genossen einen ausgesprochen netten Nachmittag und Abend.

Heute branchten wir mit den Resten von gestern. Robert meinte spasshalber, dass das auch eine super Möglichkeit wäre, nicht einkaufen zu gehen. Dafür opfere er gerne seine Schätze aus dem Keller. ;-)

Am Nachmittag gab es für Minimonster Pommes Frittes am Kirtag. Wir sahen uns wie jedes Jahr den Kasperl an. Eine superlustige Aufführung mit Darstellern aus unserer Gemeinde. Das darf man einfach nicht versäumen!

Gleich danach besuchten wir meine schwer kranke Mutter im Spital und fuhren anschließend zu meinem Vater. Auf dem Weg dort hin  machten wir noch einen kleinen Zwischenstop in seinem früheren geheimen Lieblingseissalon. Kindheitserinnerungen ...

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Kommentare:

  1. Es war ein sooo netter Nachmittag! Danke für eure Gastfreundschaft und den Kurz-Trommel-Workshop! :)

    Ich komme gerne wieder!
    Ganz liebe Grüße an euch alle!
    Sonja

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    1. Oh ja, wir haben es auch ganz toll gefunden. Jederzeit gerne wieder! :-)

      Herzliche Grüße, Ulrike

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