Montag, 26. August 2013

Dorffest in Stoob

Dieses Wochenende habe ich in Stoob ausgestellt.

Es regnete zwar das ganze Wochenende, aber Frau war endlich wieder ganz gesund. Zwischendurch ließ ab und zu der Wassersegen von oben nach und es trauten sich doch einige Leute zum Dorffest.

Minimonster war am zweiten Tag mit und half uns und auch einigen Kollegen.



Eine Vorahnung lies mich das Zelt komplett am Samstag abbauen und siehe da, das Nachbarzelt stand am Sonntag in der Früh kaputt da.

Eine kleine Rauferei hatte in ihm geendet. Da hat sich ja wohl eindeutig bestätigt, dass das Bauchgefühl recht hat!

Aber auch so fühlte ich mich total wohl dort. Das Publikum schätzte dort reine Handarbeit und alle dort waren sehr nett.


Auch die anderen Standler hatten einiges an Schönem zu bieten.

An ein paar blassblauen Halbedelsteinohrringen konnte ich nicht vorbeigehen. Sind sie nicht wunderschön?

Minimonster kaufte sich diesen entzückenden, kleinen, türkisen Eulenanhänger.

Im Verpflegungsbereich gab es verschiedenste süße und pikante Strudelvarianten, da konnten auch wir nicht widerstehen. So ein Bohnenstrudel hat schon was!

Trotzdem ich dank meines bodenlangen Kleides nass bis zu den Knien war - der Abrinnkanal ging mitten durch den Stand durch - ließen wir den Abend mit den anderen Standlern, dem Veranstalter und dem Bürgermeister von Stoob noch in einem Gasthaus ausklingen. Ein Kollege spielte für uns auf seiner Gitarre und sang dazu.

Ein unvergessliches Wochenende!


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Donnerstag, 22. August 2013

Sommermarkt in Puchberg

Letztes Wochenende waren wir wieder in Puchberg am Schneeberg und ich habe am dortigen Sommermarkt teil genommen. Es war heiß, sonnig und Frau war leider krank. Mit Stirnhöhlenentzündung, Nierensteine und Fieber herumstehen machte nicht wirklich Spaß.

So konnte ich das Ambiente während der meiner Ausstellung gar nicht so richtig genießen und es war deshalb auch an meinem Stand nicht viel los.

Ein Wunder, dass ich nicht alle Leute mit meiner deftigen Ausstrahlung dort verschreckt habe.

Ein paar nette Momente gab es aber trotzdem. Wir hatten auch einen traumhaften Standplatz und wenn ich mir die Fotos so ansehe, dann freue ich mich trotzdem aufs nächste Mal.

Die Gegend ist einfach wunderschön!



Anschließend habe ich bis heute die Tage mit fast platzendem Schädel und extremen Schmerzen im Bett verbracht. Man kann eben nichts erzwingen. Was soll ich sagen, wieder was gelernt.

Der Körper schreit nicht grundlos nach einer Pause und er setzt sich auch durch ...

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Freitag, 16. August 2013

So viel Obst gibt es derzeit!

Wir kommen kaum mit dem verarbeiten nach.

Zwetschken, Ringlotten, Weintrauben, Pfirsiche, aber auch Gemüse wie Pfefferoni, Paprika und Paradeiser lachen uns reif entgegen.

Unsere Tiere und wir laben uns täglich ausgiebig an den reifen Früchten.

Auch die Insekten lassen es sich gut schmecken.
Kamille


Rund um uns blüht und surrt es. Die Sonnenblumen sind heuer besonders schön. Ich habe gelbe, rote, braune und bunte in verschiedenen Größen im Frühjahr ausgesät.

Unsere blauen Partnerweintrauben, die wir letztes Jahr eingepflanzt haben, haben sich schön am Gerüst hochgerankt und tragen schon eine ganze Menge.

Sie sind zwar klein, aber unheimlich süß und saftig.

Ich gebe zu, dass ich öfters hinschleiche, um zu naschen.

:-)
Nebenbei verfliese ich gerade den unteren Teil des Nebengebäudes mit frostsicheren Bodenfliesenresten und selbstgemachten bunten Keramikstücken.

Langeweile kommt da sicher nicht auf!

Donnerstag, 15. August 2013

Linsenfrüchte

Dank dem Artikel von MarieSophie: http://im-gartenreich.blogspot.co.at/2013/08/es-reicht-noch-nicht-fur-eine.html bin ich heute drauf gekommen, dass ich total auf meine Linsen vergessen habe. Ich hatte sie zwar gepflegt und regelmäßig gegossen, in den letzten Tagen aber wegen der anderen Arbeiten nicht mehr viel an sie gedacht.

Nach dem ich den Artikel gelesen habe bin ich sofort in den Garten geeilt und habe natürlich festgestellt, dass meine auch schon erntereif waren.

Angebaut habe ich Belugalinsen - der Name soll an den gleichnamigen Kaviar erinnern, da sie auch eher kugelig und schwarz sind - und grüne Linsen.

Das eine Feld mit den grünen Linsen kombinierte ich mit Popcornmais, Sonnenblumen, Weizen und Ringelblumen. Zusätzlich haben sich auch noch ein paar Amaranthpflanzen eingeschlichen.

Die Belugalinsen habe ich nur gemeinsam mit Mais angebaut. Im ersten Beet wurde der Mais und die anderen Pflanzen total kräftig, die Linsen konnten sich gut hochranken und waren leicht zu ernten. Es waren aber viele Hülsen taub.

Im Belugabeet ist der dafür Mais nicht wirklich was geworden, keine Ahnung warum.

Aber dafür haben sich die Linsenpflänzchen super entwickelt, und das, obwohl sie nicht richtig ranken konnten. Es hatte sich ein bodendeckender Filz entwickelt. Die Schoten waren aber alle gefüllt.

Wie Marie schon schreibt ist das Auslesen sehr, sehr mühsam. Jede der winzigen Schote enthält ein bis zwei Linsen und ich habe noch keine befriedigende Methode gefunden, die einzelnen Linsen schnell herauszubekommen.

Ob die wohl früher auch gedroschen wurden?

So werde ich wohl noch einige Tage sitzen, um alle aus ihrem Mäntelchen zu befreien. Aber ein Süppchen wird sich am Ende sicher ausgehen. :-)

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Sonntag, 11. August 2013

Dieses Wochenende

hatte ich mir viel vorgenommen. Den Weg weiter betonieren, die Fassade verfliesen, tanzen gehen und eine Ausstellung besuchen.

Letztendlich haben wir dann alles gestrichen, da ich wieder einmal von einer Wespe gestochen wurde. Einfach so von hinten und durch zwei Schichten Gewand hindurch.

Die Insekten kommen mit dem plötzlichen Wetterumschwung von 40°C auf 25°C anscheinend wie viele Menschen auch nicht so gut zurecht. Beide Tage sah ich, dass die Wespen nur knapp überm Boden herumkreisten. Ganz benommen wirkten sie.

Wir blieben also zu Hause und machten es uns gemütlich, da ich kreislaufmäßig aufgrund des Stiches nicht so fit war.

Dafür entdeckten wir die ersten saftigen Pfirsiche und ließen sie uns gut schmecken.

Auch ein Bäumchen, dass heuer zum ersten mal Früchte trägt, hatte schon ein paar reife Zwetschken hängen. Wahnsinn, was da alles oben hängt.


Nebenbei stellten wir einen neuen Bogen für unsere Uhudlerrebe, die wir von der Steiermark mitgebracht hatten, auf. Dafür verwendeten wir drei lange und drei kurze Baumpfähle, die wir mit Schrauben und Draht zusammengefügt haben und übrig gebliebene Zaunreste. Diese wurden mit U-Hackerl angenagelt.

So haben wir eine stabile und kostengünstige Rankhilfe erhalten. Ein Vorteil ist auch, dass sie genau an den Platz, an den sie hinkommt, amgepasst werden kann.

Ich halte es ja doch nicht aus, so überhaupt nichts zu machen. :-)

Den Rest der Tage verbrachten wir auf Bankerl und im Bett.

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Mittwoch, 7. August 2013

Kleine Sonnen im Garten und Brennnesselsamenernte

Jetzt ist es endlich so weit. Unsere Sonnenblumen stehen alle in voller Blüte.

Die Topinambur stehen in voller Pracht da und duften lieblich.

Nun ist es Zeit, den Brennesselsamenvorrat für den Winter anzulegen. Dafür breite ich die abgeernteten Samen für einige Tage auf einem Tuch zum Trocknen aus. Die anschließende Lagerung erfolgt in Papiersäckchen. Brennnesselsamen haben einen leicht nussigen Geschmack. Ich verwende sie für Pasta, Suppen und Aufstriche.
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Montag, 5. August 2013

Ein Schnellhügelbeet entsteht

Mitte Juni stellten wir fest, dass aufgrund der feuchten Witterung alle unsere Kürbisse gefressen wurden. Dies passierte nur an einem einzigen Nachmittag, wo wir nicht zu Hause (http://useroses-natur-leben-kunst.blogspot.co.at/2013/06/leben-ohne-einkauf-tag-7.html) und deshalb auch die Laufenten nicht draußen unterwegs waren.

So leicht lassen wir uns aber nicht entmutigen. Mit den restlichen Kernen unseres Samensammelpools - leider hatte ich aber nicht mehr sämtliche Sorten - habe ich nachgepflanzt.

Dann haben wir auch noch rasch ein Hügelbeet auf einer brachen Fläche, in der heuer nur mehr Karotten für Samen ringförmig stehen, errichtet.

Als ersten Schritt  haben wir Totholz aufgestapelt.

Dann kam eine Schicht Grasschnitt und ausgemistetes Stroh aus den Ställen darüber.

Danach schütteten wir ein paar Scheibtruhen Hasenkomposterde darauf und drückten Kürbiskerne hinein.

Rund herum blieb noch ein halber Meter breiter Ring zwischen dem Kürbisberg und den Samenkarotten.

Zum Schluss wurde noch kräftig gegossen. Die kleinen Pflänzchen liesen sich schon recht bald sehen. Da aber die Erschicht nicht so hoch war und Wind und Sonne von der Seite noch recht gut austrocknen konnten, kam vier Wochen später der nächste Schritt.

Da streute ich noch ein paar übrig gebliebene verschrumpelte Erdäpfel von unserer Vorjahrsernte rund um diesen Kern und wir schütteten wieder mit Hasenkompost auf.

Das mag vielleicht ein bisschen spät klingen, aber ich habe auch schon Mitte August noch Erdäpfel angebaut. Die Ernte erfolgte dann Ende November und war mehr als ausgiebig.

Die Kürbisse und Erdäpfel wachsen inzwischen schon recht munter.Erste haben viele Blüten und auch schon ein paar Früchte.

Auf der Blüte daneben ist eine unserer kleinen Wildbienen zu sehen. Leider habe ich bis jetzt die Artbezeichnung noch nicht herausfinden können.


Ich bin schon gespannt auf unsere Ernte.

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Sonntag, 4. August 2013

Wieder was grünes

Da der Aufstrich während unserer Abwesenheit in den Bauch unseres Sohnes wanderte, hab ich heute eine neue Variante gezaubert. Diesmal mit einem frisch gepflückten Pfefferoni. Da sind schon einige reif geworden. Leider keine selbst angebauten, die sind leider im Schneckenmagen gelandet, da die entchen nicht unterwegs waren.

Bei der Hühnereiertestung beim Kochen ist dieses Mal eines explodiert. Puuh, war ich froh, als alles wieder sauber war. ;-)

Zutaten:

4 Eier, eine Packung Topfen, eine Packung Schafskäse, eine kleine gelbe Pfefferoni, ein grüner Paprika und drei Hand voll Gartenkräuter. Ich holte dafür Steinpilzthymian, Pimpinelle, Liebstöckel, Brennnesselsamen, Apfelminze, Gartenkresse und Zitronenmelisse aus dem Garten.

Die gesamte Masse pürierte ich wieder mit dem Pürierstab.

Hui, ist der scharf!

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Samstag, 3. August 2013

Südsteiermarkausflug zum Zotter

Da es heute ein Verwandtentreffen in der Südsteiermark gab, nutzen wir die Gelegenheit und fuhren am Freitag zu Mittag bereits los. Zuerst statteten wir der Zotter Schokoladenmanufaktur einen Besuch ab.

 Wir besuchten das Schokoladentheater, wo wir eine Menge über den Rohstoff, die Produktion und die Firmenphilosophie erfuhren. Wir fühlten uns durch sie ausgesprochen angesprochen. Ein engagierter Biobetrieb, der das nach Außen trägt, was wir auch zu leben versuchen. Einfach nur toll!

Auch die Führung durch den Betrieb empfanden wir als geistreich, kreativ und witzig. Zu probieren gibt es jede Stufe der Produktion von der gerösteten Bohne bis zur fertigen Tafel, bzw. Trinkkakao. Beim Durchkosten stellten wir fest, dass es unmöglich ist, alles zu probieren. Es gibt einfach derart viele köstliche Varianten, dass man vorher platzen würde.



Ein Besuch auf der Toilette bescherte uns Regenwaldgewitterstimmung und echte Piranhas in einem riesigen Aquarium. Auch ein Putzerfisch glotzte uns entgegen. Auf einer Damentoilette gab es ein Bullauge mit direktem Blick in das Becken hinein.


Im Anschluss schweiften wir durch das Geschäft und ließen einiges in unser Körbchen wandern. Sorten, die es bei uns nicht zu kaufen gibt, riefen: "Nimm mich mit!"

 

Schier endlose Reihen Schoko, eine köstlicher als die andere, und zusätzlich gab es noch die Möglichkeit, sich seine eigene Schokolade mit verschiedensten Zutaten zu kreieren.

Ein kreativer Geistlag in der Luft, der auch Raum für die Kreativität anderer offen lässt.

Inspiration und Genus pur!
Danach besuchten wir den essbaren Tiergarten.

Ein riesiges Gelände, dass übrigens mit den duftenden Bohnenschalen gemulcht wird.








Auf diesem befinden sich Kräuter, Obst, Gemüse und Vieh in Freilandhaltung.

Aus diesem Bestand und noch anderen Anbauflächen werden die Mitarbeiter gratis bekocht und das Restaurant versorgt.

Die Energie für den gesamten Betrieb kommt aus einer großen Foto- voltaikanlage.

Hier gibt es näheres über das Konzept:



Als Besucher kann man durchs Gelände schweifen und die dort wachsenden Früchte und Gemüse kosten, den Ideenfriedhof besuchen, sich in Hängematten bei Bachmusik und Kakaoschalenduft ausruhen, Balancieren, ein Wasserspiel mittels Fahrrad betreiben, Bauerngolf spielen, Tiere beobachten und sich im Restaurant laben.


Sowohl in der Fabrik als auch am Gelände gibt es lustige Skulpturen zu entdecken.

Ein wirklich toller Tag und ja, Schoko macht glücklich, wie hier zu sehen ist!

Nachher fuhren wir zu lieben Verwandten meines Mannes und verbrachten dort die Nacht.

Am nächsten Morgen erkundigten wir die Gegend und erbeuteten etliche Dinge für Garten und Haus, die es bei uns schon lange nicht mehr gibt. Auch ein kleiner Weinstock durfte mitkommen.

Dafür mussten wir ganz uns auf die Suche begeben, bekamen aber einen guten Tipp, wohin wir uns wenden sollten. Im Anschluss fuhren wir zu Mittag aufs Treffen und ließen den Nachmittag nett ausklingen. Jetzt sind wir nach Autosauna glücklich wieder zu Hause angelangt.

Wie gut doch eine kalte Dusche nach mehrstündigem Schwitzen tut!