Dienstag, 17. September 2013

HerbstZauberMarkt

Das war er, unser HerbstZauberMarkt. Mit einigen anderen Künstlern und kreativ schaffende Menschen, die ich zu mir eingeladen hatte, veranstaltete ich dieses Wochenende eine kleine Ausstellung.


Unsere Aussteller: Andrea Bauer, August Knappe, Gabriela Erber, Jean-Pierre Massanetz, Ulrike Selberherr und Thomas Fritsche.

Zusätzlich gab es ein Programm für Alt und Jung: Acrylbilder malen, Apfelholzamulette mit eingebrannten Symbolen herstellen, töpfern und Papierblumen basteln und auf Djemben trommeln. 


Trotz des anfangs eher feuchten Wetters wurden auch kleine Naturgartenführungen gemacht und dabei einiges über Permakultur und natürliche Zusammenhänge erzählt. So versuchen wir immer wieder, die Leute anzuregen, der Natur wieder mehr Raum zu geben und sie zu unterstützen.

Hühnerauslauf

Ebenso konnten unsere lieben Haustiere beobachtet werden.


Auf dem Buffet standen  Kuchen, Kekse und Strudel, Apfeltee und Bierspezialitäten von Siegersdorfer, einer kleinen, aber genialen niederösterreichischen Brauerei für unsere Gäste bereit

Organisiert wurde die Veranstaltung von mir mit der Unterstützung meines Mannes.


Die Fotos wurden uns von Gabriela Erber zu Verfügung gestellt.

Ich selbst kam dieses Mal leider gar nicht zum Knipsen. 

Andreas Stand am zweiten Tag
An allen Ecken und Enden gab es jede Menge zu tun.

Eine besondere Überraschung war, dass am Sonntag meine lieben Schwiegereltern aus der Steiermark angereist kamen und für alle Mitwirkenden Mittagessen mitgebracht hatten.

Kaltes Huhn und Erdäpfelsalat mit extra viel Kernöl. Mjamm!

Am nächsten Bild sind Gartenkeramiken von Andrea Bauer - hier ein paar hübsche Rosenkugeln und Kräuterschilder - mit Bildern von Jean-Pierre Massanetz zu sehen.

Aber jetzt zu ein paar Apfelrezepten:
Der Apfeltee bestand aus ganzen geriebenen Äpfel, frischen Ingwerscheiben, Rosmarinnadeln, Zimt, Nelken, etwas Zitrone und Zucker.

Für die Apfelkekse verwendete ich Roggen-, Dinkel-, Weizen-, Emmer-, Gersten-, Einkorn- und Haferflocken. In Summe ca. 1,5 kg.

Diese knetete ich mit zwei Packungen Biobutter zusammen und lies die Masse etwa 2 Stunden ruhen. Dann kamen sechs Bioeier aus eigenem Anbau, etwas Zimt, Vollzucker und 100g Mandelblättchen dazu. Ebenso 6 geriebene Äpfel. (Falls die Masse zu gatschig ist, gebe ich immer noch etwas Dinkelmehl dazu.)

Aus dieser Masse formte ich Kugerl, die ich dann zu Scheiben presse. Die kamen dann auf einem Backpapier bei 180°C so lange ins Backroh, bis sie leicht gebräunt waren. Ein gesunder kleiner Imbiss.
Wunderbare leuchtende und kraftvolle Bilder von Gabriela Erber, auch ihre Bücher hatte sie mitgebracht.


Landschaften von Jean-Pierre Massanetz

Kindertrommeln mit Robert Selberherr



Mucki beobachtet alles

Immer wieder erklangen unsere Trommeln und lockten ein paar schaulustige Nachbarn an.

Die Kinder selbst hatten ihren Spaß dabei. Selbst ganz kleine trauten sich, einmal ein paar Rhythmen auszuprobieren.
Sandsteinblumenspirale

Grüne Echinaceablüten im Weinbogen

Mittelweg zwischen Weinstöcken, Birnenspindelbäumen, Chilis und Sonnenblumen - Permakultur life

Unsere Hasensammlung. Der Älteste hatte heuer seinen achten Geburtstag
Wunderschöne Landschaften und Stilleben von August Knappe


http://www.use-roses.com

Donnerstag, 12. September 2013

Endlich fertig!

Die letzten Tage waren sehr arbeitsreich.

Most aus unseren Fallobstäpfeln und -birnen pressen, Zwetschken verarbeiten, töpfern, glasieren und noch einige Brände für die nächsten Ausstellungstage fahren.

Auch die vorbereitenden Organisationsarbeiten
waren ziemlich zeit- und arbeitsintensiv.

Jeden regenfreien Tag nutzte ich, um endlich die Fassade des Ateliers fertig zu bekommen.

Dazu kam, dass wir gemeinsam verfugten und mein Mann nicht mit den Nachreinigungsarbeiten nach kam.

So wurde es zwischendurch finster und begann obendrein noch zu schütten.

Das Endergebnis war, dass er nicht mehr fertig machen konnte und die Fugenmasse bis am nächsten Tag ausgehärtet war.

So musste frau ab der Hälfte alle Fliesen mit Stemmeisen, Schraubenzieher, Hammer und Messer die Fliesen aus ihren braunen Kruste befreien.

Mehr als eine halbe Woche höchstvorsichtige Schufterei.

Und da ist sie jetzt. Tataaaaa!

Rechtzeitig vor Ausstellungsbeginn.

 http://www.use-roses.com


Montag, 2. September 2013

Kükenalarm

Eine unserer Sulmtalerinnen hatte sich vor drei Wochen dazu entschlossen, zu brüten. Am 27.August hörte ich um die Mittagszeit auf einmal Gezanke im Hühnerhof. Die Glucke hatte sich entschlossen, zum ersten Mal bei dem kühlen Wetter - es hatte nur 16°C - ihre Kleinen auszuführen. Die anderen Hennen sind auf eines der Küken los gegangen und sie hatte es verteidigt. Allerdings lies sie sich immer von den anderen Mädels zurück drängen.

So habe ich sie samt ihren beiden Küken geschnappt und in die Kükenschutzzone gegeben. Beim Holen der restlichen Eier danach bemerkte ich, dass ein winziges Schnäbelchen aus einem heraus lugte. Eiskalt war das kleine Wesen schon, dass in ihm war. Die Henne hatte keine Lust mehr, es zu wärmen. So wanderte es in den Brutkasten. Am Abend war hatte es schon glücklich den Weg aus dem Ei geschafft und war gut durchwärmt. So jubelte ich der Sulmtalerin in der Nacht ihr eigenes Küken unter. Und diesmal gab es keine Annahmeproblem. :-)

http://www.use-roses.com