Samstag, 20. Dezember 2014

Wünsche

Wünsche


wir wünschen eine gesegnete Zeit
voll Frieden und Freud
voll Lichtund voll Wärme,
vom Himmel die Sterne,
und dass am Ende das nächste Jahr
voller Wunder für euch war!

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Samstag, 1. November 2014

Winterquartier für Nachtschattengewächse

Heute war es wieder so weit. Wir nutzten den wunderbar sonnigen Allerheiligentag zum ins Haus Übersiedeln der frostempfindlichen Pflanzen. Da heuer das Wetter ja ziemlich verrückt spielte, haben sich einige Pflänzchen jetzt erst dazu entschlossen, ordentlich auszutreiben und Blüten anzusetzen.
So beschloss ich kurzer Hand, diesmal alle mit hinein zu nehmen. Chilis, Paprikas, Melanzanis, auch der inzwischen zweijährige Glockenpaprika durfte mit hinein.

Er hat heuer unterirdische Ausläufer gebildet und sich prächtig entwickelt. Auch hatte er die meisten Früchte getragen. Ein weiterer Vorteil war, dass er sich auch als Schneckenresistent erwiesen hat, während viele unserer Jungpflanzen heuer gefressen wurden. Fazit: Experiment geglückt.
Black Chocolate

Für die Paradeiser war es schon zu spät. Die hatte schon der Nachtfrost geküsst.

Dafür aber durften zwei Artischocken mit hinein. Mal sehen, was aus ihnen noch wird.



Nur der Kohl bleibt auf alle Fälle draußen. Den Romanesco haben wir heuer zum ersten Mal ausprobiert, zu pflanzen. Mich fasziniert sein abstraktes Aussehen.
Anschließend saßen wir noch gemeinsam auf einem Laubenbankerl die Sonne. Auch unsere Schneevogel genoss die warmen Strahlen auf ihrem Fell.

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Montag, 20. Oktober 2014

Oktoberschafschnee

Vor ein paar Tagen besuchten wir Sigi im Mostviertel. Zurückgeblieben sind wunderbare Erinnerungen ans Spazierengehen an der Pielach und etliche Kilo Schafswolle, die wir von ihr bekommen haben. Die Sigi spinnt nämlich und macht auch sonst noch ganz tolle Sachen:  http://pandorium.jimdo.com/. Die Wolle dafür wäscht, färbt und kardiert sie selbst.

Ein paar Säcke der fürs Spinnen zu kurze Rohwolle haben wir mitgenommen. Zu Hause haben wir dann angefangen, einen Teil zu waschen. Minimonster sollte eine schafwollgefüllte Decke für Outdoorübernachtungen bekommen. Wahnsinn! Dabei ist uns erst so richtig bewusst geworden, wieviel Arbeit die Reinigung von Hand bedeutet. Kötteln und Mist aussortieren, und waschen, spülen, waschen, spülen, ..... Außerdem hatte ich bis jetzt nicht gewusst, wie fett Wolle frisch vom Schaf ist. Unsere Finger waren nur vom Rausnehmen schon ganz klebrig.

Vier Badewannen voll haben wir durchgearbeitet. Es war kaum zu glauben, wie dreckig Wolle, die oberflächlich eigentlich ganz ok aussieht, sein kann und auch, wie lange sie zum Trocknen braucht. Zuerst dachte ich ja, im Garten geht das schon. Nur war sie dann am Morgen nasser als am Abend davor. Der Morgentau hatte kräftig zugeschlagen.

Die restliche Wolle habe ich dann zum Mulchen verwendet. So gabs rechtzeitig zu den Tagen des offenen Ateliers "Schnee" im Garten. Die ersten Sturmproben hat er schon gut überstanden.


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Samstag, 4. Oktober 2014

Rote Glocken

Heute war es so weit, ich habe die roten Früchte des Glockenpaprikas geerntet. Das Besondere daran ist, das ich die Pflanze letztes Jahr im Herbst ausgegraben und heuer im Frühjahr wieder eingepflanzt habe. Über die kalte Jahreszeit ist er im warmen Zimmer gestanden. Dort habe ich dann auch die letzten Früchte abgeerntet.

Bald ist es wieder so weit und ich werde wieder den nächsten Überwinterungsversuch starten. Wie alt wohl so ein Pflänzchen werden kann?

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Samstag, 27. September 2014

Mulchomania

Heuer hat unser Nachbar eine hohe Mauer an unserer Grundstücksgrenze hochgezogen. 2,10 Meter ragen nun neben unseren Himbeeren hoch.

Bei der ganzen Aktion sind leider sehr viel gute Erde und der über Jahre hinweg aufgetragene Hächselmulch verloren gegangen. Naja, wo gehobelt wird, da fallen eben Späne.

Und so versuche ich, die Fläche wieder zu zu mulchen. Ein paar Meter fehlen noch, dann ist es geschafft. Normalerweise verwende ich für dort gehäckselte Äste.

Das heutige Material waren aber Methusalemnüsse. Sie waren von einer extra guten Ernte vor zwei Jahren über geblieben.

Zu erst dachte ich mir, ich schmeiße sie auch einfach in den Häcksler, Als sie durch gerattert waren mussten wir leider fest stellen, dass die meisten auf Grund mangelnder Größe einfach nur durch transportiert worden sind.

So saß ich heute Nachmittag ein paar Stunden mit dem Hammer und klopfte sie alle einzeln auf. Bin ich froh, dass ich jetzt fertig bin. Gegen Ende ging alles nur mehr wie fern gesteuert. Nuss - Bumm - Nuss  - Bumm. Ich bin zur Nussklopfmaschine mutiert.

Aber jetzt ist alles draußen und wieder ein Stück geschafft! Und die Vögel haben auch noch was davon.


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Dienstag, 16. September 2014

Verücktes Wetter

Bin heute wieder mal ein paar Nüsse einsammeln gewesen und habe dabei folgendes - teilweise sogar noch in der aufgebrochenen Schale - entdeckt:

Wenn die jetzt in Folge des Dauerregens schon am Baum selbst austreiben, na servus.

Das Trocknen selbst gestalltet sich auch ziemlich schwierig.

Normalerweise habe ich sie in der Stube aufgelegt und nach ein paar Tagen kann ich sie in einem großen Korb lagern. Heuer wollen sie aber nicht trocknen. Überall feuchtelt es. So habe ich sogar schon eingeheizt, damit sie nicht zum schimmeln anfangen. Echt verrückt.

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Freitag, 12. September 2014

Schwammerln

Jetzt schon ganz schön groß, dieser junge Parasol
Heute wollten wir mit Minimonster wieder mal im Wald spazieren gehen.

Da dort, wo wir sonst gingen leider die gesamten Hänge abgeholzt wurden - echt traurig, was da alles dabei kaputt ging und wie viele Lebewesen ihr zu Hause verloren haben - gingen wir ein paar Kilometer weiter einen uns noch unbekannten Weg.

Etwas weiter im Gehölz begegneten wir einem Fuchs. Dieser hatte es gar nicht besonders eilig und spazierte in einiger Entfernung munter an uns vorbei. Ein wunderschönes Tier!

Als es schon dämmrig wurde, entdeckten wir sogar ein paar Pilze.Parasole, Boviste, Erdsterne und sonst noch so einiges. Minimonster lief aufgeregt von einem Pilz zum anderen. Fast wäre sie uns im Pilzrausch davon gedüst.
Erdstern
Junge Stinkmorchel?
Junger Pantherpilz?

  So wurde aus unserem kleinen Ausflug doch noch ein ein kleines Abenteuer. :-)

Ulrike, Fotos von Robert ;-)

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Samstag, 2. August 2014

Kameltheater

Heute haben wir einen Ausflug nach Kernhof unternommen. Dort befinden sich der Weiße Zoo und das Kameltheater, welche privat geführt werden. Mit dabei waren auch ein Freund von Minimonster und ihre Cousinen. 

In der Anlage wird versucht, den Tieren sehr naturnahe Verhältnisse zu bieten. Dadurch konnten schon große Erfolge wie zum Beispiel in der Fortpflanzung der weißen Tiger verzeichnet werden. Heuer kamen sogar Fünflinge auf die Welt.

Zuerst besichtigten wir kurz den unteren Teil des Weißen Zoo. Dort entdeckten wir ein Albinokänguru, eine Schneeeule, Ziegen und Schafe.

Das Känguru hat derzeit ein dunkles Junges, dass aus seinem Beutel herauslugt. Und naja, es war etwas kamerascheu...












An den Servalen vorbei zog es uns zu den Schneeleoparden mit ihren Jungen. Durch eine Luke hindurch konnten wir Mutter und Kind beim Mittagsnickerchen zusammengekuschelt sehen.





Dann kehrten wir ins dortige Wirtshaus ein und stärkten uns mit Suppe, Broten und Pommes Frittes.  Hinter diesem entdeckten wir einen steilen Waldweg, der zwischen Bäumen und Felsen hinauf zu einer Aussichtswarte führte.

Da gab es viel unterwegs zu entdecken. Blumen, Ameisenhaufen und noch so einiges.
 
Dieses struppige Ding ist eine kleine Raupe, die auf dem Geländer entlang krabbelte.

Was das wohl für ein Schmetterling wird?

Laut dieser tollen Internetseite wird es eine Ahorneule, ein eher unauffälliger kleiner Nachtfalter: http://www.schmetterling-raupe.de/rpmonate/rpjuli.htm . Dort kann man für den jeweiligen Monat nachsehen, welche Arten gerade unterwegs sind


Danach gings zur Bärencomicshow, die uns trotz hohem technischen Aufwand eher für Kindergartenkinder geeignet schien.

Schade, hier fehlte leider die Information, für welche Altersgruppe es vorgesehen ist und so langweilten sich unsere jungen Gäste.

Das Kameltheater, welches wir anschliseßend besuchten, fand hingegen großen Anklang bei Alt und Jung.

Ein fünzigminütiges Stück mit hauptsächlich Kamelen als Akteuren.

*Kicher* Ich hab gar nicht gewusst, dass Kamele auch Spucken und wie weit auch noch!

Nach den Kamelen ging es weiter zu den weißen Bengalentigern. Diese sind im Unterschied zum restlichen weißen Zoo keine Albinos, sondern eine Genmutation, welche auch blaue Augen hat. Die kleinen tummelten sich um ihre Mutter herumund planschten auch im flachen Teichwasser. 

Der Vater lag im Nebengehege mit seinem zweiten Weibchen. Beide Gehege bieten auch eine Badegelegenheit, Felsen, Verstecke und sogar einen Wasserfall. Außerdem dürfen die Tiere nur zweimal am Tag kurz besichtigt werden und haben sonst Ruhe vor den Menschen. Die Nachkommenschaft wird nicht verkauft, sondern nur an ausgewählte Zoos vermietet, um deren artgerechte Haltung zu sichern und sie vor menschlichen Eskapaden zu schützen.

 
Nachher folgte noch Eis essen und eine kurze Runde an den Affen vorbei. Auch die Maras, die mit den Meerschweinchen verwandt sind, aber eher wie eine Mischung aus Känguru und Hase aussehen, haben wir noch betrachtet.

Die Nasenbären befinden sich ebenfalls in einem riesigen Gehege. Nur einer - Waterloo - geisterte zum Erstaunen des Publikums draußen frei herum.
Zum Abschluss noch ein kleiner Ritt auf dem Kamel und dann ging es ab in Richtung nach Hause zum Feuerwehrheurigen. :-)

Montag, 28. Juli 2014

"Brolazi"

Heute habe ich wieder einmal Marmelade gekocht. Diemal habe ich frisch geerntete Brombeeren verwendet. Die wuchern wieder einmal, dass es eine Freude ist.

... und das ist nur ein kleiner Ausschnitt.
Japanische Weinbeere
Die Weinbeeren werden es wohl nie ins Glas schaffen, davon haben wir viel zu viel genascht.

Für die Brombeeren hab ich wegen des hohen Säuregehalts den 1:1 Gelierzucker verwendet. Zum Verfeinern gab ich am Scluss noch Zimt und Lavendelblüten dazu. Einmal kurz noch aufkochen lassen und fertig ist die "Brolazi". Ein interessantes Geschmackserlebnis.


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Samstag, 19. Juli 2014

Wildpark Ernstbrunn am Steinberg


Heute haben wir einen Großfamilienausflug in denWildpark Ernstbrunn am Steinberg unternommen. Zu erst kehrten wir in ein Gasthaus in Ernstbrunn ein. Eierschwammerlsauce mit Knödel, was soll ich noch sagen.

Bei sonnigem Wetter wanderten wir anschliessend durch die Gehege. Rotwild, Dammwild, ... Hochlandrinder, Schafe, Ziegen und andere Haustiere, Hunde und ein Wolfsforschungszentrums befinden sich hier. Da hier auch Hunde an der Leine willkommen sind, durfte auch der Hund meiner Tochter mit.

Der nahe Kontakt mit dem Rotwild hat meinen Kids gut gefallen. Auch die Anlage des Parkareals war nett. Wir waren positiv überrascht, wie gut sich unsere Junghündin trotz der vielen Gerüche benommen hat.



Alles in allem ein gelungener Ausflugtag.