Donnerstag, 13. Februar 2014

Polenta einmal anders

Letztens hatte ich einen Schlüsselbund verlegt. Da dieser unauffindbar war und ich mit meinen Kids zuletzt Lebensmittel in die Speisekammer räumte, beschloss ich kurzer Hand, diese wieder einmal komplett auszuräumen, durchzuputzen, zu sortieren und auszumisten.

Was soll ich sagen, ein Kübel mit alten Flocken, Nüssen und ähnlichem landete bei unseren Haustieren, welche sich genüsslich darüber her machten.

Die Schlüssel waren - wie sollte es auch anders sein - natürlich nicht dabei, dafür hatte ich wieder mehr Überblick über unsere Vorräte gewonnen.

Da ich jede Menge Maisgrieß entdeckt hatte, kam mir der Gedanke, wieder einmal Polenta zu machen. Jedoch nicht die übliche, sondern ein bisschen variiert.
die letzten Reste ...

Zutaten:

Ein halber Kilo Maisgrieß, vermengt mit
einer Tasse Kokosraspel,
Wasser,
etwas Salz dazu und köcheln lassen. Wenn die Masse weich ist
zwei Hand voll geriebenen Granna darunter rühren. Zum Abschluss
einen Esslöffel gerebelten Estragon darüber streuen und leicht unterheben.

Der Schlüsselbund fand sich übrigens wieder. Aus unerklärlichen Gründen lag er plötzlich auf einem Fensterbrett. Wahrscheinlich nur, weil wir so brav waren ...

Mittwoch, 5. Februar 2014

Es taut,

aber die Eisfläche, die in den letzten Tagen entstanden ist, hält sich trotzdem noch. Der Weg zum Eingangstor ist eine blanke Katastrophe und nur mit Pinguingewatschel sicher zu betreten.

Die Winterlinge geben trotzdem nicht auf und zaubern in mir frühlingshafte Gefühle hervor.

Auch in den Garten hinaus muss man sich aufs Glatteis begeben. Ich hoffe, dass die letzten Reste in den nächsten Tagen wegschmelzen.

http://www.use-roses.com



Samstag, 1. Februar 2014

Sechs Wochen ...


Gestern passiert: Ein kleiner Arbeitsunfall beim Unterstandsbau für die Ziegen. Trotz höllischer Schmerzen hab ich aber noch vier Stunden bis zur Fertigstellung weiter gearbeitet. Kappsäge, Stichsäge, Kreissäge, Hammer, Bohrmaschine, Streichen, alles kein Problem. Vielleicht auch deshalb, weil es kalt genug war und die Hand leicht vereist. ;-)

Fazit: In der Dämmerung alleine Arbeiten zahlt sich nicht immer aus. Nun ja, für die Ziegen schon. die genießen ihr ihr trockenes Platzerl!

Heute hat mich dann mein Mann überredet, doch ins Spital zu gehen und mir das ansehen zu lassen. Diagnose: Sehne im kleinen Finger abgerissen. Sechs Wochen Schonung. Wie das funktionieren wird ist spannend.

Na zum Glück bin ich, außer beim schön Schreiben vielleicht, Bihänderin! :-)