Montag, 20. Oktober 2014

Oktoberschafschnee

Vor ein paar Tagen besuchten wir Sigi im Mostviertel. Zurückgeblieben sind wunderbare Erinnerungen ans Spazierengehen an der Pielach und etliche Kilo Schafswolle, die wir von ihr bekommen haben. Die Sigi spinnt nämlich und macht auch sonst noch ganz tolle Sachen:  http://pandorium.jimdo.com/. Die Wolle dafür wäscht, färbt und kardiert sie selbst.

Ein paar Säcke der fürs Spinnen zu kurze Rohwolle haben wir mitgenommen. Zu Hause haben wir dann angefangen, einen Teil zu waschen. Minimonster sollte eine schafwollgefüllte Decke für Outdoorübernachtungen bekommen. Wahnsinn! Dabei ist uns erst so richtig bewusst geworden, wieviel Arbeit die Reinigung von Hand bedeutet. Kötteln und Mist aussortieren, und waschen, spülen, waschen, spülen, ..... Außerdem hatte ich bis jetzt nicht gewusst, wie fett Wolle frisch vom Schaf ist. Unsere Finger waren nur vom Rausnehmen schon ganz klebrig.

Vier Badewannen voll haben wir durchgearbeitet. Es war kaum zu glauben, wie dreckig Wolle, die oberflächlich eigentlich ganz ok aussieht, sein kann und auch, wie lange sie zum Trocknen braucht. Zuerst dachte ich ja, im Garten geht das schon. Nur war sie dann am Morgen nasser als am Abend davor. Der Morgentau hatte kräftig zugeschlagen.

Die restliche Wolle habe ich dann zum Mulchen verwendet. So gabs rechtzeitig zu den Tagen des offenen Ateliers "Schnee" im Garten. Die ersten Sturmproben hat er schon gut überstanden.


http://www.use-roses.com