Samstag, 31. Januar 2015

Und heute zum Mittagessen: Rolex auf meine Art

Heute Mittag gab es Rolex. Nein, natürlich nicht eine sicherlich schwer verdauliche Uhr, sondern eine Spezialität aus Uganda. Entdeckt habe ich das Rezept gestern bei Galileo: https://www.youtube.com/watch?v=H-zToKyTA8U

Also nichts wie schnell ausprobieren. Meine Zutaten:

Für den Teig:
2 große Karotten und
1 große Zwiebel fein musig gerieben
ca. 1kg Chiabattamehl
Sonnenblumenöl
Erdnussöl
eine selbst gemachte Currymischung aus Kreuzkümmel,
Lorbeer.
Kardamom,
Zimt,
Koriander und
Gelbwurz
noch mehr Curcuma (Gelbwurz)
Salz

Alles mit etwas Wasser zu einen geschmeidigen Teig zusammenkneten.

Für die Fülle habe ich 1/4 Weißkraut.
und 4 Paradeiser in dünne Streifen geschnitten. Dazu kamen
10 versprudelte Eier,
Salz,
getrocknete, fein gehackte Champignons,
Petersilie,
Schnittlauch,
Kerbel,
Dill,
fein gehackte rote Zwiebel und
Knoblauch.
Alles gut durchrühren und portionsweise in einer Pfanne herausbacken. Aber Achtung, die Masse legt sich sehr leicht an und zerfällt, wenn man nicht sehr aufpasst.

Parallel dazu habe ich den Teig in 6 Portionen geteilt und mit dem Nudelwalker zu dünnen Fladen ausgerollt. Diese wurden mit Öl in der Pfanne gebraten.

Jeweils eine Portion Eier werden in eine Flade gerollt, daher auch der Name: ugandisch verslangte rolled eggs - Rolex eben.

Fazit: etwas aufwendig bei kleiner Küche wegen der vielen parallelen Prozesse (Eier, Fladen, Einrollen) mit Verbrennungsgefahr verbunden. Oh ja, drei Mal bin ich an der extra heißen Fladenpfanne picken geblieben. Ich habe es auch fertig gebracht, mein geliebtes Salzfass zu zerschlagen.

Aber Scherben bringen ja bekanntlich Glück.

Das Salzfass ist wieder zusammengeklebt, die kleinen Brandwunden nur ein paar weiße Striche, welche überhaupt nicht mehr weh tun, und der Geschmack der Rolex war einmalig gut

Jederzeit wieder!

http://use-roses.com

Freitag, 30. Januar 2015

Schneeflöckchen und Tortellini


Laut Wetterbericht war ja angekündigt, dass es heute schneien sollte. Aber solch Flocken wie heute habe ich noch nicht sehr oft gesehen.

Handtellergroße Wattebäusche in den verschiedensten Formen schwebten da vom Himmel. Teilweise blieb der Schnee trotz den 4°C bis zum Abend liegen.

Hurra!

Da wird's vielleicht doch noch was daraus, in der näheren Umgebung in den Semesterferien rodeln zu gehen.

Als Minimonster nach Hause kam erzählte sie, dass sie vorher noch mit ihren Klassenkameraden diskutiert hatte, ob es so große Flocken, wie sie auf ihren Bildern malt wirklich gibt. Und kurz darauf begann es zu schneien ...

Ich hab ihr nur gesagt, dass wir großes Glück hatten, weil sie nicht auch noch behauptet hat, dass es auch Tannenzapfen regnen kann. :-D


Zu Mittag gab's heute Kräutertopfentortellini mit einer Mais-Tofu-Sauce:

Zutaten für die Sauce:

1/2 Stange fein geschnittener Lauch
200g frischen Tofu in kleinen Würfeln
1 Dose Mais
Paprikapulver nach Geschmack
eine riesige in feine Streifen geschnittene Knoblauchzehe

Dies habe ich alles in etwas Wasser
und einem kleinen Stück Butter zusammen gedünstet,
noch frisch geriebenen Granna Padano untergerührt, ihn aufschmelzen lassen
und mit etwas Salz abgeschmeckt.

Dann habe ich die vorher schon gekochten Tortellini mit der Sauce auf den Tellern angerichtet.

Aufs Foto hab ich wieder mal vergessen. Dafür
hab ich jetzt dran gedacht:

Rechts ist das Abendessen beim Aufwärmen für meinen Mann zu sehen.

Im Häferl daneben befindet sich eine Portion Karotten-Selleriesuppe mit Sternchen.

http://www.use-roses.com



Dienstag, 13. Januar 2015

Zum Thema

was koche ich heute wusste ich nur, es muss sehr schnell gehen. Irgendwie habe ich es geschafft, meine Decke heute Nacht neben mir schlafen zu lassen. Ergebnis: Extra Muskelschmerzen und große Wärmebedürftigkeit. Viel mit Bewegung war da nicht drinnen.

So habe ich mich für Vollkorngnocchi in Lauchsauce entschieden.

Für die Sauce habe ich Sonnenblumenkerne in Butter angeröstet, dann mit etwas Wasser aufgegossen und den in der Zwischenzeit fein geschnittenen Lauch dazu gegeben. Dann habe ich reifen Camembert klein gerissen und hinzugefügt, noch einen Becher Joghurt eingerührt und mit eine Brise Salz abgeschmeckt. Dann fehlte nur noch rühren bis der Käse aufgeschmolzen war. Nicht so exotisch, aber trotzdem gut und vor allem schnell!

Währenddessen wurde uns zur Freude unserer jüngeren Familienmitglieder ein Ballen Heu geliefert.

Aber seht selbst:

Samstag, 3. Januar 2015

Das fängt ja gut an!

Das fängt ja gut an!

Ich kann mich grad nicht entscheiden, was besser ist. Mit der in ein Kackisacki kotzenden Tochter durch den Ikea rennen oder eine dauerpfurtzende Katze auf der Schulter sitzen haben.

Minimonster dürfte eine kleine Darmgrippe aufgerissen haben. Auto und Kind hatten Generalreinigungsbedarf.  Und begonnen hat das Ganze im Ikea. Zum Glück hat frau als stolze Hundebesitzerin immer die Kackisacki eingesteckt. Den Anblick der weit aufgerissenen Augen unseres "Publikums", als Kind mit dem vorgehaltenen "Futterbeutel" durch die Gänge torkelte, werde ich wohl lange nicht vergessen. Slapstick pur!

Zu Hause angekommen und Kind ins Bett verfrachtet gings dann weiter. Eine unserer Katzen hatte sich über die Reste unseres Mittagessens hergemacht.

Karfiol-Rotkrautauflauf.

Dazu habe ich das Rotkraut fein nudelig und den Karfiol in ca. 1mm dicke Scheiben geschnitten. Darüber kam eine kalt zusammengerührte Sauce aus Enteneiern, Hing, ein halber Suppenwürfel, Knoblauch, verschiedene klein geschnittene Käse- und Frischkäsereste und Joghurt. Und dann gings ab ins Backrohr.

Gut, günstig und auch für unsere Haustiere seeeeehr attraktiv.

Das Ergebnis: siehe die ersten Zeilen oben! :-D

Sweet dreams are made of this ...

Freitag, 2. Januar 2015

Hallo, neues Jahr!

Ein bisschen still war's in der letzten Zeit. Mein Körper hatte beschlossen, sich mit einer kleinen Grippe fast Drei Wochen Ruhe zu gönnen. Aber jetzt ist es geschafft.

Die Neujahrsparty in unserem Ort wurde von uns zu einem ersten Ausflug genutzt. Ich war zwar immer noch etwas müde, aber ich habe den Abend sehr genossen und sogar ein bisschen getanzt. Nicht allzu wild, aber immerhin. Nach der langen Pause hat das echt gut getan.

Das heurige Familienfestessen bestand aus einer Suppe mit roten Rüben, Karotten, Zwiebel und als Einlage Tortellini.

Der Hauptgang erstaunte meine Familie zwar, aber danach waren sie alle total begeistert. Meine Älteste sprach sogar davon, dass jeder Bissen eine Geschmacksexplosion war. Nachdem sie drei Mal nachnahm, sehe ich das positiv. :-)

Aber ich will nicht länger auf die Folter spannen. Es gab Orangenhuhn mit einer indisch angelehnten Sauce mit selbst gemachten Curry, Haselnüssen - jawohl, das hat meine Jüngste vorgeschlagen - und kräftig viel Knoblauch und Chili. Dazu Vanille-Zimt-Rahm-Gemüse und Semmelknödel.

Nach der Geschenkeverteilung wurde ich zum Mitsingen genötigt. Es war grauenvoll. Stockheiserer Rabengesang mit ständigem Umkippen der Stimme. Und das alles nur, weil meine Lieben wieder mal den Text vergessen hatten.

Dafür kullerten sie dann vor Lachen am Boden herum ..