Dienstag, 9. Februar 2016

Mir reichts mit dem Postmüll

So als gelernte Kunststofftechnikerin und vielleicht auch gerade deshalb Umweltfreak hab ich mich ja unheimlich gefreut, als beschlossen wurde, mit die Kunststoffverschwendungsflut - sprich die Unsitte, überall Plastiksackerl zu bekommen - beendet werden sollte. Jetzt aber hat der Wahnsinn wieder zugeschlagen.

Anscheinend - um die Folienerzeugung doch nicht eindämmen zu müssen? - gibt es immer mehr Postwurfsendungen, die im folierten Zustand im Kastl landen, zumeist teiladressiert. Ist dies wirklich notwendig? Bis jetzt ist die ach so wertvolle Werbung, deren Aufbewahrungszeit ohnehin nicht sehr lange ist, ganz gut auch ohne ausgekommen.

Was nun tun? Bei den adressierten Werbungsmaterialien den Absender anrufen und abbestellen. Dies hat sich als gar nicht so einfach erwiesen, funktioniert aber doch meistens.

Bei teiladressierten kann man sich in der Robinsonliste über die WKO eintragen:
https://apppool.wko.at/robinsonliste/?ctyp=1. Dies betrifft dann aber auch alle volladressierten Werbesendungen.

Für unadressierte Werbung gibts ja den Aufkleber, den man über

        "Die Werbemittelverteiler"
          Postfach 500
          1230 Wien
          Kennwort "Bitte keine unadressierte Werbung"


bestellen kann. Nur auf das vorfrankierte Rücksendekuvert nicht vergessen!

Ich muss zugeben, dass ich manche Postwurfsendungen ja ganz gerne habe. Veranstaltungsinfos von diversen Vereinen zum Beispiel. Die würden dann, wenn ich alles verweigern würde, aber eigentlich auch weg fallen.

Es ist aber allemal Wert, sich zumindestens Gedanken zu machen, was der Umwelt zuliebe aus der Werbeflut ausselektiert werden könnte.

Nähere Informationen zu diesem Thema sind hier: https://www.wko.at/Content.Node/branchen/oe/sparte_iuc/Werbung-und-Marktkommunikation/Flugblattverzichter.html
und hier zu finden: https://www.wko.at/Content.Node/branchen/oe/sparte_iuc/Werbung-und-Marktkommunikation/Robinsonliste.html#

http://www.use-roses.com