Dienstag, 24. Mai 2016

Das war der Schmankerlmarkt in Ebenfurth

In Ebenfurth fand letzten Sonntag der beliebte Schmankerlmarkt statt. Das Wetter war uns gewogen. Strahlender Sonnenschein mit teilweise stärkerem Wind. Einmal wurde kurz ein Schirm losgerissen und durch die Menge getragen. Mitten zwischen den vielen Leuten landete er dann unbeschadet, und niemandem ist etwas passiert.

Neben vielerlei Köstlichkeiten wurde auch ein buntes Programm für Kinder dargeboten. Malen, Schleuderbilder machen, Kindertöpfern und Kinderschminken. Letztere beide Punkte wurden von uns angeboten.

Für das Schminken haben wir vegane, parfüm- und allergenfreie Profischminkfarben verwendet. Und ja, wir haben uns auch von den Kindern schminken lassen - aktives und passives Bodypainting!




Beim gut besuchten Kindertöpfern sind wieder sehr interessante kleine Werke entstanden.

Neben Schlangen, Schildkröten, Schüsseln und kreativ gestalteten Herzen lies ein Bub diese "Minecraft"-Figur das Licht der Welt erblicken.

Es macht immer wieder Spaß, mit den Kindern zu arbeiten!


Zum Abschluss möchte ich noch einen auf YouTube entdeckten Bericht zeigen:



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Samstag, 21. Mai 2016

Krems - Simandlbrunnenfest

Ein turbolentes Wochenende. Heute Krems und morgen Ebenfurth.













Das Simandlbrunnenfest in der Kremser Altstadt findet in einem wunderschönen Ambiente statt. Trachtengruppen und Chöre treten auf. Es wird getanzt und gesungen. Richtig urig.

Jedes Mal, wenn wir hier sind, geniesen wir das spezielle Flair dieser Stadt. Auch die Donau ist nicht weit und lädt zum Spazierengehen ein.

Hier noch zwei besonders originelle Werke vom Kindertöpfern:

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Sonntag, 15. Mai 2016

Maiwipferlforelle mit Wildkräuterstrudel

Das heutige Mittagessen möchte ich euch nicht vorenthalten. Ja, ihr habt schon richtig gelesen: Maiwipferlforelle.

Die Forelle habe ich mit Kristallsalz eingerieben und in Wasser mit in Scheiben geschnittenem Knoblauch gedünstet, zum Schluss gab ich die frisch von eine unserer Fichten gepflückte Maiwipferl hinzu.

Die leicht harzig schmeckenden Nadeln geben dem Fisch eine ganz spezielle Note.

Für den Wildkräuterstrudel drehte ich eine kleine Gartenrunde und kam mit

Löwenzahn
Taubnessel
Brennnessel
Vogelmiere
Mangold
Kohlblättern
Gartenkresse

zurück.

Mit den fein nudelig geschnitten Wildkräutern, Kohlblättern und Mangold zwei Eiern pro Strudel, etwas Salz, etwas eingefrohrener Petersilie und Chili gewürzt füllte ich den Strudel. Bei 180°C im Backrohr war er alsbald fertig.

Ein super Sonntagsessen!

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Mittwoch, 11. Mai 2016

Post und Hortusneuigkeiten!

Heute habe ich wieder zwei Pakete mit kleinen grünen Wesen bekommen. Ja, richtig erraten. Neue pflanzliche Mitbewohner für unseren Permanaturgarten sind angekommen!


Jetzt stehen sie schon mal ausgepackt in der Scheibtruhe. Die Plätze für sie muss ich erst noch vorbereiten. Ihre Ankunft ist äußerst günstig, da der Klang des kommenden Regens schon in der Luft liegt.

Zur Zeit sieht es bei uns sehr wild aus. Da wir nur das entnehmen, was wirklich momentan gebraucht wird, steht die Wiese sehr hoch. Sie wartet auf den ersten Schnitt Ende Mai. Nur die vorderen Bereiche, wo wir ständig gehen müssen, sind gemäht.

Meine Schöne, "Hyoscyamus niger" hat sich auch wieder eingefunden
Auch in den Beeten stehen die Beikräuter hoch zwischen den Kulturpflanzen. Sie halten den Boden feucht, bieten Nahrung und Versteckmöglichkeiten. So haben auch die Amphibien eine bessere Chance, unseren Entchen zu entkommen.




Hier siehst du auch neben der noch "unaufgeräumten" Beete, welche im Laufe des Jahres beerntet und gemulcht werden, ganz stark die Frostschäden am Wein rechts im Bild. Vieles war vom Kälteeinbruch rund um Walpurgis betroffen. Auch die Blätter von den Nuss- und Maronibäumen wurden stark "gezischt".

Das Magerbeet, welches wir letztes Jahr angelegt hatten, wird immer grüner. Neben den hunderten Zwiebeln, die ich letztes Jahr gesetzt habe, sind auch schon die paar winzigen Wildpflanzen, die ich letztes Jahr gesetzt habe, immer prächtiger.


Und natürlich war in den Paketen wieder Zuwachs dabei. Ein paar kleine Distelchen und noch so einiges. Ich werde heuer auch noch ein Steppenbeet anlegen. Ideal für unser pannonisches Klima.

Die weiße Nachtviole blüht heuer zum ersten Mal. Ihren kräftigen Duft verbreitet sie in den Abendstunden vor dem Ziegengehege. Mit anderen Worten, sie macht dem unserem Bock Konkurrenz :-) Heute hab ich eine dritte Sorte gesät. Weiß mit zartrosa soll sie sein.

Da meiner Meinung nach die Eismänner nun ja schon waren, traute ich mich auch schon, ein paar Kürbisse - die im Gewächshaus haben leider die Schnecken gefunden - Paradeiser und Physalis auf unserem Hügelkraterbeet zu anzubauen. Die blauen Erbsen wanderten auch erst gestern in die Erde.
Meisenkind

Na und dann gibt es noch die Piepszwergerlinvasion. Gestern hat dieses 3cm große Vogerlkind seinen ersten Ausflug unternommen. Einige landen bei ihren Flugversuchen noch immer im Gras. Mit einem Rechen helfen wir ihnen wieder in etwas höher gelegene Regionen hinauf.

Wir haben schließlich Raubtiere auf unserem Hof. Unserem alten "Wolf" zum Beispiel wäre so ein zartes Leckerchen sicher willkommen...

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Freitag, 6. Mai 2016

Ziegenhüten - die andere Art zu entspannen

Was tun nach einem langen, arbeitsreichen Tag? Genau, man macht seine Ziegen glücklich und sich selbst auch. So ein kleiner Weidegang ist gut für die Kondition. Du brauchst nämlich nicht glauben, dass die Ziegen nur dort Nahrung aufnehmen wollen, wo es ihnen auch bekommt. Außerdem wird ständig der Platz geändert. Dazwischen gibt es natürlich auch ein paar ruhige Minuten, wo du deinen Gedanke nachhängen kannst.

Also hopp, hopp, hopp, immer der Goas nach! 
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Dienstag, 3. Mai 2016

Der Hirsch

Krafttiere begleiten dich und stehen dir schützend zur Seite. Du kannst sie jederzeit wenn du sie brauchst rufen. Zu den einzelnen Krafttieren möchte ich dir ein paar kleine Impulse mitgeben. Einer meiner letzten begleiteten Reisen führte zu ihm:

Der Hirsch 

In unseren Breiten wurde er in der Mythologie verehrt. Die Kelten kannten ihn als Cernunnos, den gehörnten Gott. Er, der König des Waldes wird im Frühling geboren und ist somit auch der Lichtbringer. Durch das Abwerfen seines Geweihes im Herbst und dem neu Sprießen im Frühjahr stellt er auch den Lebens- und Jahreszyklus  dar.

Sein machtvolles Geweih, welches Mut und Stärke vermittelt, ist auch mit den Ästen und Zweigen der Bäume verbunden. Stolz und anmutig steht er am Waldesrand. Es ist ein imposantes Erlebnis, wenn er plötzlich vor dir steht und dich anblickt.
So symbolisiert er auch Freiheit und Ektase und Fruchtbarkeit sowohl in der geistigen wie auch in der realen Welt. Lebensfreude und -annahme pur! Da er auch gejagt wurde bedeutete er für die Menschen auch Nahrung und Wohlstand.

Er birgt die Geheimnisse des Waldes, ist Herr über die wilde Natur. Dort, wo der Wald am dichtesten ist, führt er dich über die Grenzen in die andere Welt. Gehe mit ihm in seine Tiefen, und er zeigt dir die alten Wege. Er will dir auch den respektvollen Umgang mit der Umwelt ins Gedächtnis rufen. Erkenne all die Schönheit der Natur.

Der Hirsch kommt zu dir, um dich an deine eigene Kraft zu erinnern. Nimm mit Weisheit deinen Platz im Leben ein. Er hilft dir, erfolgreich behutsam in deine Verantwortung zu gehen. Mit ihm kannst du schwierige Situationen durchstehen. Er stärkt dir den Rücken, zeigt dir neue Wege und hilft dir, Mut zu sammeln und die innere Ruhe zu finden.

Trage deinen Kopf hoch. Du darfst stolz auf dich und deine schon geschafften Hürden sein. Verfolge deine Ziele, er ist an deiner Seite, und – gehe deinen Weg!