Herzlich Willkommen

Ein herzliches Willkommen auf unserem Blog. Hier stellen wir ergänzend zu unserer Homepage Artikel zu folgenden Themen ein:
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* Leben: Ausflüge, Gedanken und Berichte aus unserem Leben
* Kunst: Ausstellungen, kreatives & künstlerisches

Donnerstag, 27. April 2017

Vergiftet?

Wir vergiften uns selbst. Zunehmend, immer mehr. Ich rede da nicht vom Straßenverkehr, nein, da gibst noch so einiges. Schon mal drüber Gedanken gemacht, warum viele Wege bei uns so "sauber" sind? Oder warum der Wald in gewissen Gebieten nur von Nutzbäumen bewachsen ist? Warum da jegliches Blümchen fehlt? Nicht darüber gewundert und trotzdem so ein paar Beeren genascht oder Pilze geerntet?

Nun dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du dich vergiftet hast!

Warum? Weil in Österreich bis heute auf Wirtschaftsflächen der Einsatz von Unkrautvernichtern wie Glyphosat erlaubt ist!

*Lästermodus an*
Aber macht nichts, ist eh nur als wahrscheinlich krebserregend eingestuft und nicht sicher. Und Hauptsache, der Wirtschaft gehts gut.
*Lästermodus aus*

Bei kleineren Lebewesen, ja selbst bei unseren Kindern ist die maximale Dosis leicht erreicht, um körperliche Schäden davon zu tragen. Und die Kette Pflanzen-Insekten-Amphibien, Vögel, Säugetiere selbst sollten wir nicht außer Acht lassen.

Schon mal bemerkt, dass es immer stiller wird? Das kaum noch Singvögel in der Morgen- und Abenddämmerung zwitschern? Aber mal ehrlich, selbst, wenn wir ein nettes Grundstück haben und auch selbst nicht zu Giften greifen, kriegen wir mit dank Wind, Regen, usw. auch von unseren Nachbarn, wenn diese auf diese Stoffe zurückgreifen, einiges ab.

Aber wie ist das bei unserer gesunden Portion Obst und Gemüse? Im konventionellen Anbau wird nach wie vor kräftig auf Pestizide zurückgegriffen. Und dies bedeutet, dass nicht nur unsere Nahrung, sondern auch der Boden und seine Organismen auf längere Zeit vergiftet sind. Und hier wieder unsere Kette: Pflanzen-Insekten-Amphibien, Vögel, Säugetiere. Hinzu kommt, dass die Einhaltung der Grenzwerte laut Berichten von Umweltorganisationen nur mäßig überwacht wird. Pestizide, deren Wechselwirkung miteinander nicht näher erforscht ist, werden gemischt. Getreide wird zur Nachreifung, damit alles gleichzeitig geerntet werden kann, durch Chemikalien abgetötet. So holen wir uns dann unser tägliches Gift auf den Teller. Auch unsere Flora wird somit immer mehr reduziert und vieles verschwindet. Von den genmanipulierten Pflanzen wissen wir inzwischen auch, dass sie zum Einen nicht leicht bekömmlich und zum Anderen noch mehr Pestizideinsatz fordern, da sich auch da eine gewisse Resistenz entwickelt.

So, vieles von unserem Obst und Gemüse ist also folglich giftig und der Anbau vernichtet auch das Leben rundherum. Aber damit ist es nicht genug. Die Agrarindustrie vergiftet auch bewusst Tiere. Aus der Panik vor Krankheiten und Profitgier heraus kommen Tonnen von Antibiotika in den Einsatz. Diese werden natürlich nicht abgebaut und kommen so auch in den Körper der Menschen. Auch in der Medizin wird viel zu oft zu Antibiotika gegriffen. Die Folge davon ist nicht nur, dass der Körper infolgedessen auf Antibiotika nicht mehr anspricht und so harmlose Krankheiten tödlich verlaufen können, sondern auch das Entstehen und die Verbreitung multiresistenter Keime werden gefördert. Dies betrifft nicht nur Spitäler, nein auch Fleischereien und den Endverbraucher im eigenen Haushalt. In letzter Zeit werden selbst in Österreich immer mehr Fälle bekannt, wo man nichts mehr für die Menschen tun kann.

Und was ist mit unserer Kleidung? Auch da sammeln sich zahlreiche Giftstoffe. Die oft in Billiglohnländern produzierte Ware wird nicht abwasserschonend produziert und vergiftet das Grund- und somit auch Trinkwasser. Viele der cancerogenen Stoffe können selbst bei uns nach dem Waschen noch auf die Haut abgegeben werden. Und das kommt es nicht auf die Marke an. Auch hohe Modelevels produzieren oftmals nicht schadstofffrei. Ist der Hinweis "vor dem Tragen waschen" am Etikett verzeichnet, so kann man davon ausgehen, dass hier Gifte eingesetzt wurden. Bei schmutz- und wasserabweisender Kleidung werden schwer abbaubare PFC - das sind per- und polyfluorierte Chemikalien - eingesetzt. Diese sind dafür bekannt, dass sie hormonell aktiv sind.

Wie steht es mit deinem Putzverhalten? Hast du dich schon gefragt, was die enthaltenen Substanzen mit dir und der Umwelt machen? Auch hier sind Biozide vorhanden, die deine Resistenz gegen Antibiotika erhöhen können. Der Hinweis auf Schutz gegen Gerüche, Schädlinge, Algen, Pilzbefall oder der Hinweis, dass das Produkt antibakteriell wirkt, sagt schon alles aus.

Eine gute Seite zum Checken verschiedenster Produkte findest du hier: http://www.codecheck.info/

Die Konsequenz für mich? Bewusst leben!

Selbst anbauen, keine Chemie, wenn Kauf, dann Bioqualität. Beim Putzen auf aggressive Mittel verzichten. Desinfektionsmittel nur im Notfall verwenden. Mal ehrlich, Seife, Essig und Wasser tuns im normalen Haushalt auch. Und: die umweltfreundlichste Kleidung ist die, die lange im Einsatz ist. Tauschen erlaubt! ;-)

htps://www.use-roses.com