Mittwoch, 22. November 2017

Kräuter, Kräuter,...

Gestern war der letzte Kräuterworkshop für für heuer. Wir rührten Cremen setzten Tinkturen an und arbeiteten mit Ölauszügen.

Sanfter Lavendelduft stieg durch die Räume. Ich selbst verwende für mich ja schon seit Jahren eigens zusammengestellte Rezepte für Salben, Cremen, Sirupe und so weiter. Es macht echt Spaß, etwas von den angesammelten  Erfahrungen weiter zu erzählen!

In den Workshops davor ging es ums Erkennen von verschiedenen Wildkräutern, ihrer volksmedizinischen Anwendung in früheren Zeiten und kleinen Geschichten rund um den Volksglauben.
Diese Fertigkeiten haben sich auch heuer bei zwei Familienmitgliedern als sehr nützlich erwiesen: Eine meiner Töchter hatte sich eine Sehne im Knie abgerissen und benötigte während der laufenden Therapie eine Creme zur Unterstützung der Abschwellung und Beruhigung. Eine Arnikacreme hat sich hier als sehr hilfreich erwiesen.
Mein Mann hatte sich mit der Trennscheibe ins Bein geschnitten. Hierfür verwendeten wir eine spezielle, antibakterielle Wundsalbe auf Schmalzbasis.
Diese verwende ich auch gerne bei kleineren entzündlichen Verletzungen bei mir selbst.

Meine Argunmente für die eigene Salbenküche für mich sind:
  • Ich weis, was drinnen ist
  • keine Konservierungsstoffe
  • auch am Wochenende hab ich rasch etwas parat
  • alles ist natürlich
  • Wichtig ist, wenn du dich ans selber Rühen heranwagst, die eigenen Unverträglichkeiten gut zu kennen.
Wenn nächstes Jahr die Natur nach den kalten, langen Winternächten wieder aufwacht, werden die Workshops auf Anfrage wieder starten: Natur im Schaugarten entdecken :-)

Was zu meinen Kräuterworkshops zu sagen ist:
Ich selbst bin davon überzeugt, dass nicht jedes Mittel für jeden Menschen gleich gut geeignet ist, weil wir alle eigene, höchst komplexe Individuen mit ihren eigenen Lebensstilen, Gewohnheiten, dem was wir mit und seit unserer Geburt mitgebracht haben wie Veranlagungen und Prägungen sind.

Wie ernährst du dich, wo und wie lebst du, wie gehst du mit dir um, bzw lässt mit die umgehen? 

All das und noch viel mehr spielt in meinen Augen eine Rolle, worauf man anspricht, wie man etwas verträgt oder auch nicht.  Deshalb kann und will ich keine Verantwortung dafür übernehmen, ob und wie etwas auf dich wirkt. Folglich sind die Workshop alle nur mit dem Gehen in die Eigenverantwortung zu besuchen. Ich werde kann und niemandem zu etwas raten!

...und dass natürlich bei gesundheitlichen Problemen Arzt und/oder Apotheker die richtigen Ansprechpersonen sind, versteht sich von selbst.